2ZL Betrachtung
Nothhelfferware. Gott/sprichtdiser Lehrer/ hat etlichen Heili-gen ein absonderliches knvilc-ßmm mitgetheilt/dem Menschenm einer und anderen Noth zuhelffen/ aber dem Heil. JosephundNahr-Vatter Christi JEsurst zugelassen / in allen Nöthenuns zu helffen/und alle die Ihnanrüsten/zu beschützen/und mitVatterlicher Ettioi, zu lie-ben. (a) Und gleichwie/ sirgenSie beyde / ZEsus das Wortdeß Himmlischen Vatters aufdiser Welt lebend sich gantz di-sem seinem liebsten Nahr-Dat-ter unterworffen/ und alles ge-than/was Er Ihme gefchaffet/also thue Er Ihme auch noch indem Himmel nichts abschlagen/was Er immer für uns anhalteund begehre. Zu disem End/weil JEfus zween Schlüssel zuder Porten deß Himmels / undden eimn seiner liebsten Mutterverehrt / habe Er den anderensambt allem deme / was unterdemselbigen begriffen und ver-wahret/ seinem liebsten VatterJoseph geschenckt/damit Er nachseinem Wohlgefallen alles waswir verlangen und vorrnöthenhaben / uns möge mittheilen.Und dises zu thuen sey Er gantz
geneigt: B.ombf her M mir/sagtEr / ich bin Joseph Eüwerr Bl lt»der/erfchröcker nicht ; (b) HabtIhr etwas das Euch bekümertund beschwatzet / entdeckts rnirnur fern vertrawlich und offen-hertzig/so will Ich Eüch helffen/dann Ich itl solchemAnsehen biabey Maria meiner Ehe-Gemah-lür/und beyIEsu meinemSohv/daß was Ich Sie bitten wird /Sie es für einen Bestich haltenwerden.
So trag/ mein Damsken-! einsonderbahresVertrawen zu demHeiligen Joseph / dessen Machtsich so wett erstreckt/daß was dunur wirst vonnöthen haben/undvon Ihme begehren / auch ohneZweifel wirst erhalten; und weilEr denen insonderheit gern zuHülff kombt/welche mitScrup-len/ vilen schwären Betrübnus-sen/Angst undNoth/oder widerdie Reinigkeit geplaget werden/so hoffe du werdest in dergleichenAnfechtungen auch nicht unge-tröst abgewisen werden.
Betrachte endlich/daß als derHeilige Joseph umb "das JahrJEsu.Christi neün und zwan-zig oder dreißig/in seinem hochettAlter von dem Engel verstan-den/daß Er bald werde sterben/
und