Von der» Heiligen Joseph. 291
r Jungfrau, und Mutter / Joseph Mutter Er als ein getrewer
; derBrätttigamb auch zumahlen ein Vatter JEsu UttdGesponß Ma-
/ Iungfraw und vatter wäre. ri-e/ ( wie gerneldt/ ) biß in die
> Ach mein vLmalcenL! Was dreißig Jahr gelebt? Der Heil.
r kanst du schöners und höchers 6rcAonu»derGrosse/zehletJhne
l von Joseph gedencken / und wer deßwegen Ullter die erste Heilt-
r will jch mit seinen Gedancken gen. (6) Und sagt ein anderer
> begreissen / daß wann Joseph Lehrer / (c) daß kein Heiliger in
' schon als ein Brauttgamb Ma- dem Himmel grösser / nach der
ri« so hoche Gaben und Gnaden gebührenden Jungfrawen/ als
^ erlangt/ wie hoch Er erst in der der Heilige Joseph / denne vit
Vollkommenheit werde gestigen Gottliebende Seelen so garver-
seyn/ da Er biß in das dreyßigste meynen / daß Er mit Leib und
Jahr in höchster Liebe und Ver- Seel in den Himmel seye aufge-
trawlichkeit mit JEsu ist umb- nommen worden,gange» / JhttNetaglich vor AU-- (, ) Orar.). 6e >lLc.Hr. 8. Vir-in.gen gehabt/mit Jhme manches (l>)«om.i7.inc.r.^uc. (c) v-8.
anmuthtges Gespräch gehalten/ i»iepk. c. -4. (6) 19. ^10.
tn seiner Kindheit Jhnm aufder rU. (e) L«r. ä-LuMs öc o-r. äs
Echooß/ Armb und Handen ^»r.k.v.herumb getrageii / selbigen umb-fangen/ umbhalset/ geküsset/ und > UNtt.
auf allerley Weiß nach Belieben UErmchte/daß Gott der HErrI liebkoset ? Hingegen da Er von den Heiligen Joseph mit so! JEsu / nach Arth wohlerzogner vilen Gaben und Gnaden ange-
! Kinder/ tausend und aber tau- füllt / und zu solcher Ehr und
send mahl mit zartem Liebkosen Glory erhebt/ seye theils gesche-
. umbfangen / umbhalset und ge- hen/danüt Er nicht / wie etwan
küss ist worden. L) mit was andereHeilige/unsnur meinem
großer Süßigkeit hat Joseph und anderen Zustand und Be-schert / sagt der Heilige öemar- trübnuß zu Hülss käme / solider
g'nuz, (c) daß Ihn das Kind- nach Meynung deß Englischen
lein JEsus seinen Vatter ge- Lehrers/undSeraphlschenMut-yeissen/mit deme mrd seiner ter Theresia/unser allgemeiner
L)o 2 Noth-