Von der Heiligen Jungftawen o-novek: W
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und auf Ihr Begehren denenZum Todt Verdambten das Le-ben geschenckt. In einer schwa-tenHungers-Noth hat Sie fürvie Arme Brodt gebettlet/ deneltZum Trost Sie einsmahlS mttttlff Schissen arrkommen. Siehat selbst das Brodt gebachen/und Wunderthatig vermehrt^Ist noch heutiges Tags wun-derlich / zur Zeit/ wann gar zugrosse Durre/oder zu vil Regen/nrdeme durch Ihre Fürbitt ben-den Üblen abgeholffen wirb.stirbt rnr Jahr nach MrtstiGeburth 499. Ihres Alters intUchtzigisten.
. Thuest du dich nicht verwun-dern über dise grosse Heiligkeit/UndMiraculdrftrHciligin^ ESlHeint Gott hab Jhro die GnadUM nur eines / sonder vilerheiligen mitgetheilt/ daß / waSdu bey vilen suchest/ bey Ihr-«»M könnest finden.
Trage also / mein vrmLsccn»;ein grosse Liebe zu diser Heiligin/sonderlich / wann du etwa» vex-schimpfft/ oder verachtet/ oderan Ehr/ und guten Nahmen an-gegriffen wirst; ruff Sie mnbkräfftige Fürbitt an/und zweiflenicht/daß Sie dir bey Gott nichtdir erwünschte Gnad werde ev-halten/sonderlich/tvann du Ihr-zu Ehren öffters ein bloriUrcr-uon verrichten wirst.
Sag heüt aber der Hochhei-tigisten DreyfMgkeit Dauck/fiir alle und jede diser HeiligenJungftawen erzeigte und mitge-theilte Gaben und Gnaden.Und derselbigen damit du auchmögest theilhasstig werden/ er-wecke in dir ein grosse Begierd/von Hertzen zu besseren/ wasGOtt mißfällig/ und alles zuthuen/was du erlerntest und fin-dest/ G-Ott lich und angenehmzu seyn.
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