Betrachtung
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Betrachtung
Auf -a6 Fest des; Heil. l66on. Btschoffen
zu SLVlliL in Hispamen.
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Der erste Punct.
AEr Heilige 16 eloruz Btschoff ZU8LvitlL m Hispamen / ist außKöniglichem Geblüth gebohren/und hat sich schon in der Wiegenauf seine Zung ein Imben-Schwarm nider gelassen / derohrre Zweiffel sein künsstig Ho-nig-fliessendeWohlredenheit undgrosse Geschicklichkeit vorbedeü-tet.
Betrachte / daß gleichwie indem Heiligen ümdrolio, undklaronc in Ihrer Kindheit derJmben-Scbwarm große künfftt-ge Weißheit vorbedenket / mitdero ^mbro6u8 in der KirchenGOttes vil Gutes aewürcket/und plärr» ein Fürst der Welt-Weisen ist worden/also seyeauchI6äorur ein Hammer der Ketzer/ein Lehrer der Kirchen / und einMeister Klösterlicher Vollkom-menheit worden.
Mein Oamslccna! Hast du Mdeiner Jugend wegen difer oderjener Tligend ein Probstuck ge-
than / und hat man etwa» außdeinem Kindischen Thuen undLassen geschlossen/du werdest zuseiner Zeit vil Gutes würcken;Erforsche dich/ob dein Leben undWandel mit solchem gefaßtesWohn überetns stimme? Istes nicht geschehen/laß dirs HElich leyd seyn/ und diß umb so vilmehr / wann du schon von Mgend auf zu dtsem oder jenen»Laster geneigt/ solches durch dieÜbung der Tugend bißhero nichtsottest außgereutet haben.
In seiner Jugend wurde derfromme Jüngling in dem ZMltensischen Benedictiner-Klosterunter die Zucht seiner zweyenalteren Brüderen i-canän undkuiZcnrii, in der Tugend / undallerhand Wissenschafften alsoembsig auferzogen/ daß Er balddie Benediktiner-Kutten mEzogen/ und schon / als noch eu»
aber nicht ohne Lerb-uudLeöE