Don der H. JlMgflEN Maria HNaM-na von Pazsis., 46;
vtge erzeigt/ mdenr Sie Ihnen
mentznaetxagen/und mit eignenHanden durch Eisene Glttersolches unter Sie anßgethetit;auch als eine Llofter-Iungfrawhab Sie Ihro selbften SpeißMld Tranck abbrochen/ Hungergelitten/und durch die Portne-nn den Armen solches Allmusenlassen zukommen. . ^ ..
. Mem t)Lm»tcen»! dise Heil.See! hat recht und wohl könnensagen: (r) Das Mitleydcn istvon meiner Kindheit an mit mir
aufgewachsen; ja es ist mit mir
auß Mutterleib kommen. Er-
forsche dlch/ob du auch ohne ein-igen eytelen Respect / und außUm Liebe GOttes/ und deßNächsten/gegen den Bedürffti-M ein solches barmhertzigesHertz habest ? Damit du inÜbung solcher Wercken nicht be-zogen werdest / gib nach demAempel diser Heiligin/nichtsven Armen durch dich selbsten/Urin du in einer GeistlichenMrsamlung lebst/sonder durchvenPortner/oder die jenigen/dieder Oberkeit darzu verord-"tt sind. Aber villeicht bildest
du dir ein / du Eörmest es vilsicherer und besser verrichten.Nein/mein DELleen-; das istein grosser Irrthumb/und fehletein Dberkeit sehr/ wann Sie esdir zulasset/ damr bey Visen Din-gen sind grobe Fahler verbor-gen.
Obwohlen Maria Magdale-na das sibende Jahr noch mchterreicht/ hat Sie sich doch offr- indem Hauß versteckt/ Ihr Gebettdesto andächtiger zu verrichten/habe auch Ihren Leib so hart ge-halten / daß Sie Ihnne mitscharpffen und harten Geißlestnicht allein gezüchtiget/ sondermit grossen spitzigen DörnernLag und Nacht geplaget / undnoch vil andere Bußwerck ge-übt/ die Sie biß an das End Ih-res Lebens immer peynlicherfortgesetzt.
Ach mein vzmrlcen, ! Es istnicht anzusprechen / wie vilNacht diß so zarte Töchterleinsich gantz grausamb auf denDörnern hab umbgeweltzt/ mitspitztgen Eisernen Minen denLeib umbgürtet/ und auf harterErden geschlaffen/gantze Nachtin dem Gebett / und grausam-men Geißlungen deß Leibs zuge-bracht/und in Brodt undWas-Nnn ' str