Von dem Heil. Beichtiger Antonio von Padua. 501
«er und Heiliger zu leben? So Seegen zu begehren; aber nacherforsche dich/ob du in dem Orth Vollendung deß Kapitrrls/weilwo du bist/mcht Gelegenheit ge- deß krancten / und dem Ansehenuug habest voUkombner zu wer- nach / Mgeschickten Antoniz sichven ? oder ob du dir dreVeran- keiner wolte annehmen / habeIrrung deines Ordens/ oder deß OrLkEu, der Oberste derNömr-'Drths / nicht auß Ungedult su- schen Provintz/ sich seiner erbarm,chEst ? Halte für gewiß/ daß cs met/ und Ihnue m eine rauchegefährliches Ding/ fernen Emöde/und mtlegmes Klöster-kwmaht mit wohlbedachtem Ge- lem Paulus-Berg genandt/ver-witth angetretnen Heil. Orden fchickt/in welcl)em Antonius sehrund Beruf verlaLn/welcheStch ftomb und streng gelebt / alleLvn »ilt vüem tonte darthun/ Verächtlrche/wasnmnand ver-nber nicht anhero gehört. Hast richten oder thun wolte/verrich-vu einen Scmpel/frage deinen Let/ undfur den Geringsten und«Helchtvatter/nnd folg Ihme. Etnfaltigisten wöllen angesehen/(») Lud. r.c. io. Oe Imlr. <.krlkl. und gehalten werden.
'Der Meml)-»m»sc«n-, ! Auß disem
sitzest duErstkich / daß AntoniusDEtrachtL / daß nachdeme der nicht nur dem Verlangen nach/
' eyfferige Antonius von sei- sonder iwWerck selbsten die EhrM Oberen nach langem An- GOttes/die Bekehrung derUrl-MtenErlaubtmß bekommen/ in glaubigen/und dieMarter-KronMwam zu reisen/den Mohren habegesucht/dieEraucherlasgt-Heilige Evangelium zu pre- wann Ihnne GOtt nicht zu ei-^'gen / sa)oCr allda schwährlich nemanderen Merck vorbehaltenf.,Necket/ und da Er seine Ge- hätte. Wann du hiemit ver-wieder zu erlangen / in meynst gute Begierden zu ha-ben den Win- ben/ und alles anspannest/selbige
iv^i!" Srcrlram seye getrieben Werckstellig zu machen/und dochkra» 2 ."I bannen Er noch dahin nicht magst gelangen/wer-ty auf das Kapitul na- de dessentwegen nicht kleinmu-dem Heil. thig/ gehe auf dem Lugend-^ Franeifto den Heiligen Weeg oarumb nicht zurück/ und
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