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Betrachtung
unterwirffe dich einfältig derAnordnung Gottes / und deinerOberen.
?l«m Anderen qedencke / daßals Antonius gesehen/ daß aufdem Kapttul sich seiner niemandwolte annehmen / habe Er sichdtser Verachtung gantz würdiggeschätzt / deßwegen sich nicht be-klagt/und fiir die gröste Gnadgehalten/daß Er von dem Ors ria-«o nicht gar verstossen/ sonder«och in ein armesKlösterlein deßHeil. Ordens ist geschickt wor-den. Mein V^MLlccnL; wanndir dergleichen solte begegnen/was wurdest du gedencken/sagenund thun? Muß man mit dirnicht gantz heikel nmbgehen?gleichsainb auf den Handen tra-gen/und bezeügerr / daß du gantzlieb und werth seyest?
Und da Antouius noch überdas in das verächtlichste Orthdeß Heil. Ordens geschickt wur-de/hat Er mit Fasten/Betten/und strengen Bueß-Wcrckengantz Heilig GOtt gedienet.Wrrrdest du nicht arr einem sol-chen Orth / wo aller Abgang/und Mangel an Speis; undTranck/rmd andererLeibs-KM-lichketten/dich beklagen/daß duGott nicht könnest dienen ? Ach
mein vsmLicenz! wie weit sindwir von der wahren Frombkeit r-Was die Heilige Gottes gelte-bet/das hassen wtr/und was bgeflohen/das suchen wir.
Betrachte/ da der Heil. Ante-nius auß disem Msterlein/ dnHeilige Weyhung zu einpfatl-gen/in die Statt Forlm komen/und in eines Prälaten Hanß-auß Vefelch seines Guardtanv/ein sehr hoche und Gerstretcykpredig gehalten/ab dero sich allehöchstens verwundert / hab derHeil. Franciscus/ wegen disttPredig schon berichtet/befohletNdaß Antonius ins künsstig dsuPredig-Ampt solle abwart^und seinen Mit-Bmdern^Her!. Schrisst vorlesen. ...
Mein Oäniascclia! Gedenadaß was David von dem HE
Gott gesagt/ (r) daß Er/ was'derig aus Erden/ anschauwe/ ^ ,Arincii auß dein Snuib crw^ .und den Dursscigcn auß dein .ausrrchrc/ Ihnne setze der denstcn seines Volcks / das habt ^auch an dem so deninthigenn'armen Antonio erfüllt / aw ^Jhnne zum Predig-^wählt/und auf den Anch"^ner strettbahrcn Kirchendaß Er allen leuchte mit de^