Von der Heil. Imigftawen und Abbtißin Ediltrud. 5Z5
wer du seyest / oder seyn sottest/villejcht verdienest du nicht denNahmen einesGeistlichen; wasbist dann du/und andere deinesgleichen 2
Edittrudis wird mit allerFreündlichkett empfangen / undauf Begehren der Heil. Edda/von Wilftldo dem Heil. Ben^dictiner/ und Ertz - Bischoffen zuZorck / bald mir Beklcydmrg deßWeycheis Khristo zu einer Ge-sponsen geweyhet; Aber weildie Heil. Iungftaw von jeder-man geehrt / lieb und wer.h ge-halten wurde / hat Sie sich außBegierd ein noch jttengers LebenZU führen/bald auß dem Staubgemacht/ das von dem Engellan-oischen Apostel Augustilw er-haMete/und von bem Mercier-KvnigPcnda hernach zerstöhrteClierrsische Benedictiner-Klo-ster wieder mrferbauwet / undKeoselbst allda Heilig zu lebenlUMnommen.
.V l^lNLiccr.» l Acl>! wie unter-schiedlich sind dieWeeg der Gc-rechten/und der Sünder. Wirund Unvollkomrnene inDm-Llosteren, mögen nicht lei>^wamr man uns nicht lrebt/nnd schon thuet; Ia/wan manuns nur nach unserer Eurbil-
dung etwan nicht recht an-schauwet/und mit uns nicht nachunserem Gefallen umbgeht/also-bald kurlen und murren wir/fas-sen einen Unwillen ab dem Klo-ster/oder ab denPersohnen/mttVenen wir leben / und verlangenanderstwo zu seyn. Hingegendie Gerechten haben ein FrelModer aufs wenigiste zürnen Sienicht/ und leydens mit Gedntt/wan man Sie nicht achtet / nichtbefürdert / oder gar verspottet/und für Thoren haltet/rc. Unterwelchen bist du/" l-jrmrlccns *zLasse dirs leyd seyn/ wann dumit deinem Stand nicht znfrie-den/uttd zu Zeiten unrühig lebst.Bitt deinen liebsten ZEsum/daßdu ins künfftig aussert seiner M-sellschafft nichts begehrest / undzufruden mögest leben/wie niänmit dir wird umbgehen.
In disem Kloster hat Cdil-trudis auch dw Regul deß Heil.Benedicti ^ wieder eingeführt zDiser Heil. Jungftawen sindgefolgetJhre zweySchwöstern/und noch mehr Königliche/undandere hohe Stands-Persoh-nen. Sie lebte sehr streng/brauchte keine Leinwat/Hielte imTag nur einmahl sehr mäßigvon schlechten Krautern/ Boh-nen/