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Betrachtung
verwilliget/ daß Sie von deinEheband aufgelöst/ in den Heil.Drdens-Srand hat können ein-trettcn.
vL^n-scenL! Cs ist nicht zuzweiflen/ Ediltrudis habe Ih-rem liebsten Seelen-Gesponsert.Christo ICsu eyfferigist gedan-ctet/ daß Er Sie in der erstenEhe keusch und rein erhalten/und habe diß danckbahre Hertznoch ein grössere Gnad bey Gotterworben/ tndeme diser Gött-liche Gesponß Ihre die grosseGnad gerhan/daß Sie in der an-dern Ehe mit Ihrem Ehe-Herrnauch keusch verblieben/und end-lich noch gar von dem Ehebandausgelöst/ hat können Geistlichwerden. Erforsche dich / ob duauch gegen Gott für die empfan-gene Gutthaten ein danckbah-res Hertz habest/und dardurchverdienest noch grössere Gnadenzu empfangen? Ist es nicht ge-schehen/lasse dirs leyd seyn/undschreibs deiner Undanckbarkeitzu / daß du von Gott nicht mitmehrern Gaaben und Gnadenhenubgefucht wirst.
(2) Os Imic. Lkrilii H r. c. r.
Der andere Punct.
^Mdemealfo CdtltrndiSvsn^ Ihrem liebsten Ehe- Herrn
die Gnad erlangt / Geistlich zttwerden/ist nicht abzusprechen/wie mit Heroischem Geist Sieallen Königlichen Pracht mitFüssen getretten/diegantzeWeltjambt aller Lustbarkeit verlassen/und demCholdingensischen Klo-ster feye zugeloffen / und auf derErden ligender/die Heil. Abbttftsin Ebba/ Ihres Herrn VattersSchwöster/und andere Kloster-Inngfrawen/ für die geringsteDienst-Magd aufgenommen ziiwerden/gebettet habe.
Oamaicenr ! Bey allen difetiUmbstanden / was wurdest dugethan haben? Du bist in einemweit geringerem Stand/doch hast du villeicht dein tven^ges Vermögen/lnrd was du Msten in der Welt hattest haAkönnen/nicht mit solchem taErem Gemüth verlassen/noch v"'weniger mit solchem EysseNMDemuth / begehrt Geistlichwerden; Dann gedencke/wa«'man dir bey dem EingangsdasClvster gesagt hätte/dutest als die Geringste mm LKuchen-Dienst/ zuin GartAzum Viech/rc. gebraucht nden / was du darzu wurd^r ^dacht/ddcr gesagt haben? A/disen demm Gedünckensch^