Betrachtung
vrmLkenL! Gleichwie dieHeil. Ererrtraud durch Aende-rung deßOrths/ Ihre Heillgkertnicht verlassen/ solider nur destoeyffertger ist worden/also glaube/daß auch vil Unvollkommene/welche Ihnnen zu Zeiten einbil-den/ anderwärts frömmer zuleben/ nicht werden vollkomnerwerden/ auß Ursachen/ weil SieIhre Fahler/Mangel/und böseNatur mit sich tragen / Sieseyen hier oder dorten / gleichwiedre Fromme Ihre Lugenden/und abgetödte Natur bey sichHaben/Sie leben wo Sie wöllen;doch ist bey disem ein Unter-scheid / daß Sie ohne Gehor-samb/.und ohnesonderbahre Arr-ordnung GÄttes nicht werdenIhre Wohnung andern / undunter den Fühlbaren so fromb/und Heilig / als wie unter denVollkommenen werden leben»Wann du also eine Anfechtunghast/das Qrth zu veranderen/mwelchem du lebst/und vermeynestDu könnest anderwärts frömmerleben/ offenbahre zeitlich deineMeynung einem Gottsförchti-aen / und gelehrten GeistlichenVatter/und was Er dir rathet/folg Zhme/und mache dich nichtWetters unruhig.
Befieisse dich auch/ anderenmit gutem Exempel vorzuleüch-ten / aber ziehe andere nicht andich/ dardurch eine Unruhe inder Gemetnd entstehen könnte.Dise Gedancken behertzige feinwohl/ und mache sie dir zu Nutz»Sihest du auch andere unrühiglnimme dich Ihrer nichts an/schick Sie zu Ihrem GeistlichenVatter / dardurch allen wirdrecht geschehen.
Betrachte/ wie die Heil. Erertttraut durch die in Franckreicherlidtne Widerwärtigkeit/ undVerfolgung/der Weeg zu nochgrösserer Vollkommenheiteröffnet worden / und habauf disem Berg in der DenuMKeuschheit/ Gehorsatribe/ auch
gen Jhro sechsten/ und jonderMin der Liebe gegen den Armenund Krancknen/sehr zugenomen/also daß Sie sich zu den FuMder Armen aeworssen/ sie aezw^gen/und gesäubert; den KraNAnen hat Sie gcdienet/ mitIM^'Königl. Händen die Gesck^^gereintget/dle Schäden verv»'den / und mit aller NothdELeibs und der Seelen verseh^
Hatte fürg«