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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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Ruhe sehen, wenn er sich allein das unend-liche geistige Wesen ; die Sünde, dienichts, als eine blosse Benennung ist, undDie Liebe gegen den Höchsten zum Be-weggrund seiner Wähle machen wird.

In wem besteht aber das Vermögen ,das solche sichere Wirkungen in uns zeu-get ? Wer wird der Materie, und demKörper eine so mannigfaltige Kraft beyle-gen ? Werden wir nicht auch unter allenZweifeln, die in unsrer Untersuchung viel-leicht aufstossen konnten, sicher schließen ,daß wir kein Körper, der die verschieden-sten Theile, die mannigfaltigsten Werkzeu-ge enthalt, die zu den Wirkungen, welcheman Empfinden, Urtheilen, Vernünftelnnennet, fähig sind, daß wir keine blosseMaschine, die durch die Bewegungen nachihrem Zwecke wirket; daß wir keine Gat-tung von Thieren, die von ihres gleichenerzeuget werden; die gleichwie sie, wach-sen , und endlich ein gleiches Ende mit th-uen haben ; sondern daß in uns ein einfa-B 2 ches

gcustände, als jene des körperlichen Vergnügens giebt,welche der Natur eines Geistes angemessen, dessen Triebund Verlangen mit weit iedhaftcrn Neitzungcn an sichist jichen, und zu befriedigen sind- So ist j»m Demjpiel die Wahrheit ein so mächtiger Rech für die See.le , daß manche, besonders Helden aus Christenthums,rifer sich glücklich schäizen, der Wahrheit r» liebe inden Tod in gehen. . .