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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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ches Wesen» eine Substanz, ein von demKörper verschiedenes Wesen, ein Geist,eine Seele seyn müsse. *

Und eben diese Seele, wovon wir soviele» und so von körperlichen Kräften ver-schiedene Wirkungen gewahr nehmen, wirdnichts anders» als ein Geist» eine einfacheSubstanz seyn können, die niemal verwe-sen ; der nichts ihr Daseyn» und ihr Lebenrauben ; die immer fortdauern; ihren un-widerstehlichen Trieb nach Glückseligkeiten- __.zu

* Wenn wir, sagt Hr. Bonnet in der Betrachtungüber die Natur r. B- Tb Haupkst. Note, wennwir j» gleicher Zeit verschiedene, bculiiche Begriffe ha«den, so sind wir uns doch nicht so vieler Ich bewußt,als wir Begriffe haben. Es ist nur immer das näm-liche Ich, welches sieht/ höret, schmecket, riechet, füh.let, wirket. Die Empfindung dieses Ichs ist jederzeitnur eine. Ware dieses Ich Materie, so wäre es aus-gedehnt, und es würde» eben so viel Ich vorhandensevn, als Materielle, von den äußern Gegenständengerührte Punkte vorhanden sind- "

In seiner philosophischen Paliugenesie übersetzt von»Hrn- Lavaker 1770. i. Tb. Seit- 65. 66 . heißt es, "Sooft ich mich selbst erforschet, so oft habe ich mir von derEinfachheit meines Ichs bey der Voraussetzung , baßdie Seele materiell sey, keinen Grund angeben können.Ich habe geglaubt deutlich einzusehen, daß dieses Ich je-derzeit einfach, jederzeit unthcilbar sey, und folglich we-der eine blosse Modifikation der ausgedehnten Sub-stanz , noch die umnittelbare Folge irgend einer Bewe-gung seyn könne. Daher habe ich das Daseyn einerunmateriellcn Seele zugeben müssen, um die Erschei-nungen zu erklären, die mir ohne das unerkiärbar g«,schienen hätte».»."