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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
Seite
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Zeitgenossen,Augenzeugen, sie opferten sichW ihre Lehren ; sie waren zerstreut, undstimmten doch in Verfassung ihrer Schrif-ten überein.

Die heiligen Schriftsteller schreiben,wie Juden, wie Leute des ersten Jahrhun-derts, und führen nichts an, was sichnicht mit der Geschichte vereinbaren läßt;sie sind keine Leichtgläubigen» keine Schwär-mer, sondern redliche Männer, welche sichauf notorische Beweise berufen, die keineirdischen Vortheile erwarteten, die für ih-re Erzählung alles ertragen ; arme, unan-sehnliche , ungelehrte, die gegen Verfol-gungen » und Widerstand kämpfen mußten,die das menschliche Herz gegen sich harten,die unter unduldenden Juden und Heyvenihre Schriften ausbreiteten, und ohne al-le Macht ihre Zeitgenossen zu überzeugensuchten. *

Welchen Eindruck machte der Beweis-grund von der Uebereinstimmung der Bü-cher des alten und neuen Bundes für dieWahrheit der evangelischen Geschichte, undder darauf gebauten Religion auf das Ge-müth der gelehrten Heyven Justins desMärtyrers, Athenagoras u. d. g. die sichgleich im Anfange zum Chrjstenthume be-kehrten. „ Sie erstaunten, sagt Addissonin seinen vermischten Schriften im z. Ban-de