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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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keine krgötzungen der Sinne, keine eitel»Güter, wohl aber Güter, die wir erstjen-seits des Grabes besitzen werden. IhreVersprechen bestehen nicht etwa in einermüffiqen und tragen Ruhe» in Sättigungunanständiger Lüste, in Vortheilen, die die-sem oder jenem angenehm ; sondern in je-nen Gütern, welche nur frey? Geschenkeder erbarmenden Hulde Gottes sind.

Und wie schön sind ihre Vorschriftenvon den göttlichen Eigenschaften; von denWohlthaten Gottes geqen das menschlicheGeschlecht; von der gütigsten Vorsehung;von den Pflichten gegen Gott, gegen ' nsselbst, geqen den Nächsten ; von der Bus-se ; von der göttlichen Nachsicht bey unsernSchwachheiten; von Unterdrückung derbösen Lüste; von Besamung unsrer Leiden-schaften ; von unsrer Besserung ; von Uesbertragung der Trübsale; vom Wege derTugend; vom Gebrauche geschaffener Din-ge; von Verbindung der Gesetze; vom Zu-stande nach dem Tode; von der wahrenGlückseligkeit dieses Lebens ; von der ewi-gen Seligkeit, von dem Pfade dahin rugelangen!

Man hat besonders in unsern Tagendie Sittenlehre Jesu Christi, seiner Apo-stel, und der Kirche in das helleste Lichtzu setzen, und dieselbe in Lehrgebäude zu