Buch 
Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
Seite
106
JPEG-Download
 

io6

ter, die wir zu hoffen ; die Dinge» die wirzu lieben: die wir zu gebrauchen; zu mei-den ; zu üben; und in der Zukunft zu ge-wärtigen haben» der christlichen Jugendfrühzeitig vorgetragen, und mit allem Ern-ste eingeschärfet werden.

Vielleicht dörf man aber wünschen ,daß insonderheit Christen die Regeln ihrerHandlungen aus den heiligen Büchern selbst,ob sie schon nicht in so genauer Ordnungerscheinen, lernen, und sich ihrer Salbungtheilhaftig machen möchten. Indessen istgewiß, daß unsre Moral auf das natür-liche, göttliche, und auf das Kirchen-Ge-setze gebauet; und daß wir die Quellen un-serer Pflichten, wenn wir anders gründ-lich zu Werke gehen wollen, aus ebendenselben zu leiten haben. * **

27. Wir

Evangeliums vor Augen j» haben: ^«enclilc, vigi-

lrtc » orale. . .

Wir haben auch in unsrer Muttersprache endlichkehr, kes Gebeth > und Erbauungsbüchcr, unter bc«nen das felbiqernsche, sailersche, Mische, und dassaljdnrgerschc vom Jahre ,7»;- am meisten bekannt sind-Es ist zu wi'nischcn, daß man ins besondere dergleichenlehrreiche Werke auch in unsern Tagen verfasse, unddieselbe» fleißig ,'n die Hände nehme. Ich habe in dergelehrten Geschichte der Moral einen Plan eines sodchen Werkes entworfen, den ich auch vielleicht näch-stens aussschrrn lrerde.

' Alv».t