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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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nichts in Afrika, Italien und Skcilien,was der Kirche, und der Religion der Ka-tholischen einen Schaden zufügen konnte.

In eben so traurigen Umständen befandstch Britannien, nachdem die Römer ihreTruppen aus der Insel ziehen, und sie ih-ren Nachbarn denPicten und Scoten über-lassen mußten.. Von Morgen bis A-bend, sagt Rapin Thoyras im i. Bucheseiner Geschichte von Engl. aus dem Gyl-das, sah man verbrannte, und bis auf denGrund zerstörte Kirchen. Die Einwoh-ner der Insel waren durchs Schwert aus-gerottet, und unter dem Schutt ihrer Häu-ser vergraben. Die Altäre wurden täg-lich durch das Blut derer, die man aufdenselben erwirgte, entweihet. ..

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HVan zählte im vierten Jahrhunderte noch^ einige Gelehrten unter den Heyden,die sich auch schriftlich an die christliche Re-ligion wagten. Unter diesen war selbstder Kaiser Julian» Libanius, Jamblikus,Pappus, Donatus, SeMs Aurelius Vic-tor, Ausonius» Eutropius, Ammian Mar-cellinus »und andere. Wir kennen auch nochim fünften und sechsten Jahrhunderte eini-ge, die aber kein so großes Aufsehen, wie