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lestanten» wie es nur gar zu oft geschieht,von der Sittenlebre, von den Feindseligkei-ten , von dem Wucher, von der Abtöd-tung, von der Lüge, von der Keuschheit,von dem Ehestände urtheilen will; wie weitwird man nicht mit diesen Grundsätzen ge-hen » daß die heilige Schrift auf die gesun-de Vernunft eingeschränket werden müsse?
», Hat man nicht gesehen, daß die Pro-testanten die Vielweiberey spekulativischund praktisch gelehret haben ? und wirdes nicht eben so leicht seyn, die Menschenzu bereden, daß Gott ihre Verbindlichkeitnicht weiter, als die Regeln des gemeinenMenschensinnes gehen»habe erstrecken wol-len; als es leicht ist, sie zu überreden, daßer ihren Glauben nicht weiter, als die ge,fünde Vernunft reichet, habe treiben wol-len ? Allein, wenn man dahin gelanget ist,was wird jener gemeine Menschensinn inAnsehung der Sitten anders seyn, als wasdiese gesunde Vernunft schon in Ansehungdes Glaubens gewesen ist, nämlich das,was einem jeden gefallen wird? . .
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H)achdem die Heyden, und die heftigen^ Feinde der Religion schon im sechstenJahrhunderte zu verschwinden anfiengen ;so blieben im mittlern Zeitalter bis auf dasN Z sechs-