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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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Was sind die Leute, die dorthin ihreZuflucht nehmen, anders, als eifrige Chri-sten, Priester der Kirche Jesu Christi, ge-treue Bürger des Staates welche sich zwardurch eine demüthige Kleidung, in einerheiligen Gesellschaft, welche auf evangeli-sche Verordnungen gebauet ist» von Welt-Menschen unterscheiden; mit ihnen aberGott, der Religion, der Kirche, und demStaate genauest dienen! wie glücklich istein solches Zufluchtsort, in den Regeln,die den Gesetzen gemäß, die der Religion,der Kirche, dem Staate nützlich, die sichauf den Orte, die Zeit, die Personen schi-cken , vorgeschrieben sind!

Wie glücklich sind diese geistlichen Ge-meinen, in welchen Ordnung, Beobachtungder Gesetze, wahre Tugend, Gelehrsam-keit, nützliche Vertheilung der Zeit, Be-scheidenheit , Höflichkeit, Eintracht, regel-mässige Freyheit, Eifer für die göttlicheEhre, und das Wohl des Staates herr-schen ; in denen man, um den Verstand zuerleuchten, das Herz zu bilden, die Gesund-heit zu erhalten, den gemeinen Nutzen zubefördern» die Glieder glücklich zu machen,fleißige Sorge trägt ; wo ein Oberer vor-gesetzt , dessen Klugheit, Weisheit, Tu-gendliebe, Unparteylichkeit, Eifer, Be-scheidenheit, Geduld, ihn seinen Brudernangenehm machen.