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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
Seite
233
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und' Andere wider alle Vernunft wankendzu machen gesucht! *

Jesus Christus hat uns keine zweifel-hafte Richtschnur des Glaubens» und derSitten aufdringen können. Er hat seinerKirche den Beystand versprochen ; es warnicht anders möglich, als daß wir uns anseine Lehre, die Schrift und Uebergabe,die uns die Kirche bis nun jederzeit vorge-legt, und als die Grundsaule der Wahr-heit aufbehalten, hielten. Es heißt nichtnach Wahrheit forschen, wenn ich verge-wißt bin, daß Gott geredet; und wennich weiß, was er geredet hat; sondernsich frech an die Wahrheit wagen » diesel-be ohne Grunde bezweifeln, und sich dergesunden Welt lächerlich vorstellen.

Gott hat uns sich geoffenbaret; wirwissen was er geoffenbaret ; wir haben ei-nen sichern Bürge, die Grundfeste derWahrheit, und wenn wir sie nicht hören,so werden wir unter die Heyden und Pub-likanen gezählet werden. Der Heilandwollte seine Kirche lehren ; er mußte alsoein Mittel, das uns vergewisset, ausden-P 5 ken;

* Die Veri'rrungen der Pbilosvphie als ein An-hang zu dem Werke unter dem Titel: ver durchsich selbst widerlegte veist n. Bambcrg:?»s. in >.