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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
Seite
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Wissens, das Andere in den nämlichen Ab-grund zu versenken sucht, um sich zu beru-higen , wenn es Denker von seiner Gat-tung findt; es ist nur der Muthwillen, undAusgelassenheit» welche so schändlichen Fol-gen zeugen.

Es giebt verschiedene Gattungen vonWahrheiten, welche man unmöglich bestrei-ken kann; Wahrheiten, die zur Betrach-tung , oder zur Ausübung gehören; Wahr-heiten , die man durch Beyhilfe der Sinneerkennet; Wahrheiten, die man durch dieVernunft entdecket; Wahrheiten, die manvermittelst des Zeugnisses erwirbt; natür-liche Wahrheiten; Wahrheiten, die über-natürlich. Es sind aber auch verschiedene,indessen doch sichere Wege, durch die manzu diesen verschiedenen Gattungen derWahrheiten gelangen muß.

7l.

F^ie Mitte des siebenzehnten Jahrhun-^ derts, war der Zeitpunkt, in welchem

ins

Mittel ; ihre Propheten, welche derselben Vergebun-gen, und Missethaten vorgesagt Wen, hakten auch ih-re Bestrafung, und die Zeit von dem Verfalle ihresReiches vorgesehen. Gerade in der Zensriste, die siebestimmt hatten, ward ihr der zeitliche Scepter desDavids benommen ; Jcrusaleni ward vom Grunde ausvcrstvret; ihr Tempel verwüstet; ihr Opfer aufgeho-ben. .. "