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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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de Lockspeise der sinnlichen Lüste zu verführren? Meinet ihr wohl die Macht zu ha-den, die Grundfeste einer auf die Ruinender Abgötterey aufgerichteten Religion zuerschüttern, welche über Barbarn, Ty-ranen, Blutgerüste obgesiegct; welche nichtdurch künstliche Worte erschlichner Bered-,samkeit; sondern durch ihre Wundertha-ten , und ihre Tugenden, nicht durch dieBegünstigung der Passionen der Menschen,sondern mit Bekriegung aller insgesammt,ohne alle andere Waffen, als ihre Geduld,die Redner, Philosophen, Könige undKaiser sich unterworfen hat? . .

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e^>er Geist der Zwietracht, und die Zwei-^ felsucht vermochten im sicbenzehntenJahrhunderte ins besondere auf Klippen zuleiten, an welchen nach und nach so vielegescheitert haben. Der Naturalismus,der schon im verflossenen Jahrhunderte tie-fe Wurzeln geschlagen hatte, verbreitetesich immer mehr; eine betrügende Philoso-phie, wovon sich Unbehutsame verblendenließen» die Begierde die Schriften derheidnischen Weltweiten, und ihre verfüh-rerischen Lehrgebäude aus dem Staube her-vorzuwühlen, leitete auf den Materialis-mus ; der Stolz, und die Ruchlosigkeit»Lrdk/ dte Religion rc. O wo-