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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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wozu die Zerrüttungen Anlaß gaben, führ-ten selbst zum Atheismus.

Ich habe schon vor einiger Zeit eineSchrift verfasset, in welcher in der Einlei-tung die Gründe von dem Daseyn Gottes,von der Geistigkeit, Unsterblichkeit undFreyheit der menschlichen Seele in kürze an-gebracht : hernach vom Wesen, und demUrsprünge der Gottlosigkeit; vom Wachs-thume derselben bis auf das römische Kaisserthum; von ihrem Zustande von AugustsZeiten an, bis auf das sechzehnte Jahr-hundert der christlichen Zeitrechnung; vonihren neuen Schritten im sechzehnten undsiebenzehnten Jahrhunderte; von Verbrei-tung derselben ins besondere nach der Mit-te des achtzehnten Jahrhunderts Abhand-lungen , und endlich Verzeichnisse rissigerSchriften wider die Gottlosigkeit, sonder-heitlich unserer Zeiten, angeführt werden *

Wir entdecken schon in den frühestenZeiten unter den Völkern Spuren der Gott-losigkeit wovon sich hernach selbst die Wei-sesten des heydnischen GriechenlandeS, undRoms hinreißen ließen. Die Völker, diesich selbst überlassen waren, fielen schon bald

nach

* Füge über die Gottlosigkeit, einDenkmaal an Lord M. * * aus demenglischen, AuglMg bey Rieger 17^. in r.