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gebenheiten kommen laßt, weis auch denLauf der menschlichen Eigenschaften einzu-richten, und auf eine unaussprechliche Artsogar die Bosheit der Menschen zu ihrenAbsichten anzuwenden.
Die Wahrheit, auf welche die Religi-on Jesu Christi gegründet war, und diesich bis nun in ihrem Glänze erhalten hat-te , war auch noch in unsern gefährlichenTagen die Regel, und das innerliche Licht»das beständig in uns gegenwärtig ist, unSbey einer jeden Handlung zeiget, was wirzu thun, oder was wir zu unterlassen ha-ben, uns unsre Zweifel benimmt, unsre Ur-theile prüfet, uns in Geheim entweder sei-nen Beyfall ertheilet, oder uns sein Mis-salen zu erkennen giebt, nachdem unserWandel mit ihrem Scheine übereinstimmet,oder nicht.
Diese heilige Wahrheit ziehet endlich,wenn die Zeit kömmt, sie zu erkennen, auchden Irrenden, und den Ungläubigen in ih-re Vortheile. Die Leidenschaften, und dieWelt können eine Zeitlang blenden, dasAlter kann verführen, die Beyspiele ver-mögen zu reihen, gottlose Schriften, undReden können bethören; indessen dringtdoch die Wahrheit durch die Wolke, undnimmt die Stelle des Nichtigen ein, woranman sich bis her belustiget hatte. Man
ver- -