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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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Endzweck in der Aufklärung, sagt Carlvon Eckartshausen über Religion, Frey-denker^ , und Aufklärung, ist MenschenGlück: Mittel, Philosophie und Religi-on. Die Philosophie führt den ForschgeistzurKenntniß, und leitet den Verstand. Re-ligion erhebt das Erkenntniß, und leitetdas Herz. Philosophie und Religionmüssen also bey der Aufklärung vereint seyn,denn Philosophie ohne Religion läuft Ge-fahr in Freydenkerey, und Religion ohnePhilosophie in Aberglauben auszuarten.

Die Absicht des wahren Aufklärersist, Menschen zu ihrem Glücke zuführen,und sein Beweis, seine eigene Erfahrung,daß Weisheit in dem Siege über unsereLeidenschaften bestehet, ja, Weisheitdenn zur Weisheit soll uns ja die Aufklä-rung sühren ja Weisheit ist nur indem Herzen, das von stürmischen Leiden-schaften befreyet ist.

Der wahre Aufklärer ist meistentheilSsanft, er hat Schonung gegen jedermann;er greift Laster an, und schonet den Men-schen. Er beobachtet sein eigenes Herz,ist stets wachsam auf seinen Geist, dringtseine Meynungen niemand auf, hat keineProselytensucht,sondern überläßt der Wahr-heit ihre Siege. Er ist nicht stolz auf sei-^rdc/ dlc Rcll^on rc T ne