Buch 
Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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ne Meynungen, nicht leidenschaftlich in sei-ner Kritik.

Wenn ich nun in unserm Zeitraumedie Schriften unsrer Aufklärer beurtheile:So suche ich erst, ob Wahrheit in dem Bu-che ist, das ich lese; denn wo Wahrheitnicht ist, ist nicht Aufklärung» und wo Lei-denschaft ist, ist selten Wahrheit. Ich stel-le mir den Autor nicht gleich als einenPhilosophen vor; sondern ich will erst se-hen, ob er den Titel, den er sich anmaßt,verdient. Ich setze ihn zurücke unter dieNaturmenschen, gebe ihm seine Leidenschaf-ten wieder, und sehe, wie viel seine Eigen-liebe, wie viel sein Interesse Einfluß auffeine Schreiberey haben.

Wenn der Schriftsteller der Mensch-heit nichts nützet» wenn Gewinnsucht odermenschenfeindlicher Stolz seine Feder lei-tet, Beschimpfungen seine Blatter füllen;dann legt der Mann mit Gefühl traurigdas Buch zur Seite, und eine Thränenetzt mitleidig sein Aug; sein Herz wirdgedrängt» und mit zum Himmel gewand-tem Blicke seufzet er über die böse Launedes Schriftstellers.

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<>ch würde zu weitläuftig werden, wenn«O ich die rühmlichsten Anstalten, die Re-

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