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Insonderheit lag den Großen in unsern
Tagen die Religion meistens am Her-zen. Da das zeitliche Wohl der Menschenauf ihren Beherschern ruhet, so darf mansich nicht verwundern, daß der Geist Got-tes zu seiner Kirche schon ehemaln durch denPropheten Esaias gesprochen: Daß Kö-nige ihreNährväter» und Königinnen ihrePfleqmütter seyn werden. Es ist diePflichte der Mächtigen, Schutzgötter derReligion, und ihre Beförderer zu seyn.Als Väter und Vorsteher des menschlichenGeschlechtes geziemet es sich, daß sie dieblühende Aufnahme derselben in ihren Staa-ten begünstigen.
Sie sind verbunden, als Gewaltige,ihre Lehren mit Gesetzen zu bewahren, und,als gesalbte Regenten, sie unter Vertre-tung ihres erhabenen Beyspiels vor allenNationen des Erdbodens ehrwürdig zu ma-chen ; alle Hindernisse aus dem Wege zu-schössen ; der Kirche ihren Beystand herzu-leihen; Uebertreter und Frevler mit schar-fen Strafen zu belegen- Wie heilsam, undnothwendig war die kaiserlich - königlicheVerordnung, die in der Sammlung der k.k- landesfürstlichen Gesetze, und Verord-nungen in publico ecclLiigüico einverleibt
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