Buch 
Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St.Gallen / herausgegeben auf Veranstaltung und mit Unterstützung des Kath. Administrationsrathes des Kantons St. Gallen
Entstehung
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Vorwort des Bearbeiters.

Die Geschichte der Stiftsbibliothek von St. Gallen hat PaterFranciscus Weidmann, der letzte Klostergeistliche unter ihren Biblio-thekaren, in einer Jubiläumsschrift des Jahrs 1841 dargestellt. DaWeidmanns Buch einen Abdruck des ältesten Stiftskatalogs mitAnmerkungen enthält, so ist im gegenwärtigen Verzeichniss an vielenStellen darauf hingewiesen. Jenes fleissige Werk entbindet uns zugleichvon der Pflicht, eine historische Einleitung vorauszuschicken. Einzel-untersuchungen, die über mehrere St. Gallische Schriftsteller nöthiggeworden sind, findet man an ihrem Ort unserer Beschreibung derHandschriften beigefügt; Metzlers ungedruckte Chronik gewährte hieftirnicht unwesentliche Aufschlüsse.

Die Numerirung der Codices, nach welcher dieselben auch indiesem Katalog beziffert und aufgeführt sind, rührt von den Biblio-thekaren Arx und Hauntinger her; sie ist so bekannt, dass eine Aen-derung hierin sich von selbst verbietet. Pergament- und Papierhand-schriften erscheinen nirgends getrennt; eine systematische Anordnungwird zwar im Allgemeinen befolgt, wie sie aus früheren Jahrhundertenhergebracht war; da sie jedoch antiquirt und mit spätem Einschal-tungen durchbrochen ist, so eignet sie sich nicht, um auch denKatalog darnach einzutheilen. Für denjenigen Benutzer der Biblio-thek, der nach einem bestimmten Fache frägt, wird folgende Ueber-sichtstabelle ausreichen:

I. Codex 1 84: Bibelhandschriften.

II. Cod. 85 337: Kirchenväter und Kirchenschriftsteller.

III. Cod. 337 b546: Liturgische Handschriften und Andachts-bücher.

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