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Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St.Gallen / herausgegeben auf Veranstaltung und mit Unterstützung des Kath. Administrationsrathes des Kantons St. Gallen
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CODEX 214216.

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sci Augustini epi paschalis. 0 f k presentem diem venerare debemusetc. , dieser auch in Einsiedeln No. 281 und in Rheinau No. 140 (u. d.N. Augustin); und eineAdmonitio sci Flaust! (1. Fausti, episc.Regiens.), die noch einmal in Cod. 221 p. 123 steht. Gedr. bei Canis.V, 2; in Cursus Migne 58, 887 und in Opp. Aug. ed. Migne V, 1963.

3) S. 161175:Sei Ysidori de conversis (nebst mehrem wei-tem Rubriken; alles aus Isidors Sententiae lib. II cap. 717 und38 39; Ed. du Breul p. 640 646 und p. 65456).

4) S. 176177 (ohne Ueberschrift) :Asia ab oriente vocata etc. bis:et est civis nobilis in inperio est capud provincie. (Auch inCod. No. 2 p. 553; frei nach Isidor Orig. 14, 3.)

Auf Seite 178179 folgen noch Federproben und verschiedeneandere Einträge; auf S. 180 eine alte Inhaltsangabe über den Codex.

Die primitive Schrift des Codex enthielt in röm. Uncial einengrossen Theil von Lactantii Div. institutiones, wovon noch einigeStellen p. 43, 83 und 122 lesbar sind. Niebuhrs eigenhändigeCopie ist dem Codex beigelegt (vgl. Halm Verz. p. 4 und 47).

214. Pgm. 8° (21 u. 14 C.) s. VII; 84 Seiten zu 24 25 Zeilen in merovingischerSchrift von Einer Hand, mit hellbrauner grünlich abfärbender Dinte undrothen, auch schwarzen Rubriken in Kapital, auf dünnem starrem Pergamente.S. 11 ein bunter Anfangsbuchstabe.

Gregorii M. Dialogi libri IV (Bruchstücke aus allen vier Büchern).Es sind 42 halbe und ganze Blätter (21 Centimeter hoch, 14breit), von Bücherdeckeln abgelöste Fragmente Eines Codex, durchI. v. Arx in einen Band vereinigt unter d. Tit.: FragmentorumTomus IY.

Die merovingische Schrift, die in Urkunden häufig ist, kommtin Büchern weit seltener vor.

215. Pgm. 2° s. X; 417 (416) Seiten von Einer Hand.

Gregorii M. Dialogi libri IY. (Die letzten Worte lauten:hostiaipsi fuerimus; dagegen in Cod. 213;hostiam ipsi fuerimus, wie inCod. Veron. und Sessor, cf. Reifferscheid Wien. Sitz. Ber. 50 p.767.)

216. Pgm. 2 0 min. s. IX ineunt. ; 356 Seiten in einem Holzband (2 C. dick, 30V 2hoch, 19V 2 breit) mit Messing- und Emaildecke, welche ciselirte und gravirteFiguren zeigt: Den Gekreuzigten mit Engeln, die symbolischen Thiere derEvangelisten.

1) S. 4 223: Gregorii M. Regula pastoralis. (In 65 Kapitel,nicht in Bücher eingetheilt.) Deutsche Glossen aus Cod. 216 und 218