CODEX 239 — 240.
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1 7) S. 385 — 396: Excerpte; das letzte p. 393—96 (‘Incipit degentibus’) aus Is id. Etymol. IX, c. 2.
8) S. 396 — 414: ‘Incipit prolocus libri Senecae. Lucius AnniSenica de grecis fuit’ etc. (12 Zeilen). S. 398: ‘Incip. ipse liber. Omnepeccatum accio est’ etc. (Sogenannter Seneca de moribus s. zu Cod.No. 141. Collation beider Hss. von Schenkl in Wiener Sitz. Ber.)
9) S. 415—434: ‘Incip. capitula decoma’ (i. e. dogma). Am Ende:‘Explicet docoma.’ Register und Text in 37 Kapp. Ist *Gennadiusde eccles. dogmatibus vollständig. Siehe zu Cod. 230.
10) S. 434—475: Excerpte und Vorreden zu den Büchern derKönige und den Propheten (meist aus Hieron.; zum Theil die-selben wie in Cod. 11).
11) S. 475 — 493: ‘Prolocus diversorum vocabulorum.’ (Enthält desEucherius Praefatio ad Salonium und liber II seiner Instructio-nen, aber inkomplet und durcheinander geworfen.)
Laut den zwei Anzeigen ‘winitharii prbi’ p. 178 und ‘winitha-rius peccator et inmerito ordinatus prb’ p. 493 wäre der ganzeCodex von der Hand desselben; da jedoch mehrere Schreiberunverkennbar sind (vgl. die Seiten 196 und 197, 281 und 282und 309), so kann die Handschrift nicht das Original, sondernmuss eine fast gleichzeitige Kopie sein. Sie fehlt im ältestenKatalog und erscheint erst in dem v. J. 1461 Cod. 1399 (Weidrn.Gesch. p. 408 mit der Signatur X, 6).
239. Pgm. 2° s. IX; 258 Seiten.
Isidorus in Pentateuchum, lib. Judicum, Ruth, Regum I—IV. (ZurGenesis fehlen Kap. I—HI Mitte oder bis p. 415 Col. 2 lin. 17 vonoben der Ed. du Breul.)
Stiftskatalog No. 728 p. 10.
Pgm. 2° s. IX; 308 Seiten von Mehrern (mit Korrektur des fehlerhaftenTests von S. 189 an). Schönes Pergament mit breiten Rändern im ursprüng-lichen Einband.
Isidori Prooemia in V. et N. Test.; de vita et obitu Sanctorum(84 Titel; die Heiligen des N. T. von p. 65 an, mit e. Ueberschrift);liber allegoriarum; de natura rerum; de officiis div. libri H.
Im Kap. 1 de natura rerum fehlt die Stelle ‘mystice quoque’etc., ist aber (p. 119) durch das Wort ‘mystice’ über der Zeileangedeutet. — Kap. 44 (p. 183): ‘In pratis tranquillus’ (cf. Cod.238). Ueber das Pratum des Suetonius, eine Hauptquelle von