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Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St.Gallen / herausgegeben auf Veranstaltung und mit Unterstützung des Kath. Administrationsrathes des Kantons St. Gallen
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codex 622 625.

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622. Pgm. 2° s. IX exeunt.; 517 (518) Seiten von Mehrern; mit Korrektur.

Freculphus Historia libri V (5 Faksimiles bei E. Grunauer Dissert.inaugur. Vitoduri 1864. 4°. Ueber die Vorrede an Judith p. 291Cod. vgl. Dümmler Ostfränk. Gesell. I, 43; s. auch WattenbachGesch. Q. p. 146147 2. Ausg.).

Diese älteste unter d. Hss. Freculphs gehörte ursprünglich derStiftsbibi. (v. Katal. 728 p. 16), kehrte aber aus dem Nachlass(No. 99) Aegid. Tschudys, der nebst Anderen sie mit Beischriftenversah, wieder zurück in dieselbe.

623. Pgm. 2° s. IX ex.; 212 Seiten mit gleichzeitiger Korrektur.

lustini historiae libri XLIV (Facsimile der altdeutschen Unterschriftdes Schreibers im Anzeiger von Mone 1832 p. 246 und bei Hat-temer I Tab. 2. Ueber die Hs. selbst siehe Fr. Bühl: Die Textes-quellen des Justinus Lpz. 1872. 8°).

Stiftskatalog 728 p. 21 unten, mit den Worten: 'Excerptumjustini de pompeio historiographo in vol. I lib. XL1HI. Der Codexselbst hat keine Ueberschrift.

624. Papier 2° s. XV; 362 Seiten oder 176 Bll. alter Bezeichnung.

1) S. 5144: Liber Alexandri de proeliis (mit Epitaphienvon 'Doctomeus oder Doctemeus in piramida und'Domestenis philo-sophi p. 134 und einer 'epistola Marchadei [1. Mardochai] 'JudeiAlexandro. p. 138144) Edd. vett. Argentinae 1486 Fol. u. ö. cf.Zacher Pseudokallisthenes Halle 1867 p. 111. Die Historia de praeliisd. h. die lateinische Uebersetzung des Pseudo-Kallisthenes stammt voneinem Neapol. Archipresbyter Leo saec. X, der in der Vorrede einerBamberger und einer Münchner Hs. genannt ist.

2) S. 147 218: Komische Geschichte von Janus bis Justinian(compilirt und ohne Werth) u. d. Tit. 'Acta Komanorum.

3) S. 218 360: Varia cosmographica et physica.

625. Pgm. 4° s. XV; 327 Seiten mit Initialen und Randzeichnungen.

Liber Alexandri de proeliis, deutsch von Joh. Hartlieb (Edd.vett. Hain I, 86).

Dieser zierlich gemalte Codex ist geschrieben 1454 von 'Joh.Frawendorffer von Tyerenstein auss Oesterieh für Herzog Albrechtvon Bayern.