CODEX 659 — 661.
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2) S. 166 — 285 (von gleicher Hand, also auch v. J. 1465): '0 weder laidigen mere und der herzen swere’ etc. — bis: 'die swäre dencristen geschächen wäre’ (auf dem letzten nur noch theilweise erhal-tenen Blatt). Ist die Belagerung von Acre; aus *Ottokar’s v. SteyerOestr. Keimchronik, von S. 388 bis S. 462 des Abdrucks bei PezScriptt. Rer. Austr. T. III. Sehr ähnlich lautet ein lat. Lied Uber den-selben Gegenstand bei Soltau p. 35. Ueber die ganze Chronik vgl.0. Lorenz Deutschlands Geschichtsquellen (Berlin 1870) p. 252 — 260und Th. Jacobi de Ottocari chronico austriaco Breslau 1839. 8°. Uebereinige neugefundene Hss. s. Karajan in Wiener Sitz. Ber. 65 p. 377und 565.
059 . Papier 2° s. XV u. XVII; 501 (500) Seiten von Mehrern. No. 18, 72, 73,70, 69 des Tschudy'sehen Nachlasses.
Schweizerische Akten und Steuerregister. (Fuchs H, p. 195(No. 39], p. 163 [No. 32], p. 169 [No. 57], p. 149 [No. 36], p. 159[No. 26], p. 165 [No. 39].)
Das letzte Stück des Cod. p. 463 — 94, 31 Seiten in schmalFolio, No. 69 des Nachlasses, enthält ein östreichisches Ur-bar lur Baden, Habsburg und Lenzburg v. J. 1299; gedr. nacheiner Badenerhs. und der Tschudy’sclien Kopie zu Gräplang —jetzt in Cod. 659 zu St. Gallen — in Hergotts Geneal. II, 2 p. 566bis 580 und erwähnt von Fuchs II, p. 159 unten. Dieses Stückenthält nur die Artikel XXXIH—XXXIV des ganzen östr. Urbarsoder S. 143 —171 des Abdrucks in den Publicat, des StuttgarterVereins Lief. XIX. — Haller II, No. 1897 führt das ganze Urbarals Tschudy’sche Hs. No. 69 auf und gibt ihm 268 Seiten in Fol.Diese irrige Angabe wiederholt Fuchs p. 152—155 (neben derrichtigen p. 159). In St. Gallen existirt das grosse Urbar nichtund kann auch im Tschudy’schen Nachlass nicht gewesen sein,da es im Verkaufskatalog mangelt.
6 ( 50 . Papier 2° s. XVI; 242 Seiten. No. 4 des Nachlasses von Tschudy undAutograph desselben.
Ludwig Tschudy’s Pilgerfahrt (unternommen 1519, von ihm selbstbeschrieben, von seinem Bruder Aegid. kopirt und in Rorschach1606. 4° gedruckt, jedoch sehr abweichend). Fuchs II, p. 14.
661 . Papier 2° s. XVI; 464 Seiten. No.7 aus dem Nachlass Aegid. Tschudy’sund dessen Autographon.
Antiquitates Romanae (Fuchs H, p. 15—16 No. 5).