220
CODEX 676.
und Entstehung ausführlich besprochen sind, jedoch mehr nachden übrigen Hss. als nach der St. Galler.
? Stiftskatalog No. 728 p. 16 (Weidm. Gesch. p. 388).
676 . Pgm. 4° s. XI/XII; 243 Seiten, am Ende unvollständig.
1) S. 1 — 26: ‘Incipit liber penitentialis etc. Dilecto fri HeribaldoAlcedronensi antistiti R ab anus’ (Alcedronensis oder Alciodrisus kommtauch sonst für Autisiodorensis — Auxerre — vor) Register und Textin 34 Kapiteln.
Jüngeres Pönitentialbuch des Hrabanus v. J. 853, theilweise ausdem altern an Otgar v. J. 841 (Opp. Colon. 1627 Tom. VI, p. 118)geschöpft und in den Opp. Hrab. nicht abgedruckt; dagegen beiStevart Auctar. Ingoist. 1616 p. 635 und bei Canis. - Basnage II,2 p. 293. Eine Lücke im Kap. 33 bei Stevart ist von Mabillonaus Cod. S. Gail. 676 ergänzt in Anal. vet. IV, 626 — 28. lieberden Inhalt vgl. Mabillon Annales III, p. 27, Wasserschieben Buss-ordn. p. 82, 79, 41, 84 und Maassen Gesch. I, p. 870 — 71. Da indem Aufsatz nicht nur von Pönitenz, sondern im vorletzten Kapitelauch über die Eucharistie und im letzten über die AbsetzungEbbo’s von Rheims die Rede ist, so nennt Dupin (Hist, eccles. 9 mesiede p. 553 2 mo Ed.) dieses Schriftstück ein Gutachten und nichtein Pönitential.
2) S. 26 — 36: Poenitentiale Pseudo-Romanum. (Erster undlängster der drei Texte bei Canisius - Basnage II, 2 p. 121—131 undschon bei Stevart Auctar. p. 693. Aus Codex 676 abgedr. in Was-serschleben’s Bussordn. p. 360 — 377.)
3) S. 36—44: Redemptionsanweisungen (vgl. Wasserschi. Bussordn,p. 377 und 16); darunter pag. 41 Fragm. eines Briefs Pabst Nicolaus I‘Karolo Mogont. Arcliiep.’ (Jaffe No. 2046.)
4) S. 44 — 54: Ex decreto Burcardi Wormat. et Alia (Was-serschi. p. 377 Note 1).
5) S. 55- 83: ‘Brevis denotatio VI principalium synodorum’ (d. h.die Concilienbeschlüsse von Nicäa und Ctinopel — in derselben Gestaltwie in der Dionysio - Hadriana —, die beiden Schreiben Cyrill’s u. d.T. Concilium Ephes. und die Canones Chalcedon, wie in der Dionys.Hadriana) v. Maassen Bibi. I, p. 211.
6) S. 83 — 98: Epitome Hadriani (mit einer Einleitung wie inCod. Vindob. lat. No. 361 und einem Concilienverzeichniss) v. Maassena. a. 0. und Gesch. I, p. 466, wo lieber- und Unterschrift aus demS. Gail. Codex abgedruckt sind.