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Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St.Gallen / herausgegeben auf Veranstaltung und mit Unterstützung des Kath. Administrationsrathes des Kantons St. Gallen
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CODEX 758759.

Ego Cuonradus pro tempore Doctor scolaris Augustane ecclesieredegi. (Derselbe heisst in einer MUnchnerhs. als Verfasser desgleichen Buchs:Magister med. Eystetensis s. Hahn Catal. I, p. 59).S. 199 200 folgen noch später eingetragene deutsche Recepteund S. 201 lateinische Verse über Diätetik z. B.Prima diesvene etc. (auch in München s. Catal. Halm II, p. 29).

<')8. Pgm. 4° s. XIV; 102 Seiten.

1) IS. 112:Medicina dividitur in duas partes etc. mit zweinachfolgenden Rubriken: De Hebotomia (S. 9) und:Nftmina herbarumPlantago Wegerich etc. (S. 1011 lat. - deutsch). Ausserdem Verse:Est Synochus dicta und S. 1211 anderes Medizinische in jüngererSchrift.

2) S. 15 89:Philosophus VI (d. h. Aristoteles de animal, lib.VI). In cunctis (piidem mortuis pectus altius solito elevatur etc. (Esist eine Art von Physiologus oder allegorische Deutung physischerThatsachen nach Stellen der Alten und Kirchenväter, deren Schriftenam Rande bezeichnet sind.)

3) S. 90 91: Kalendarische Verse und Prosa. S. 92 98 (spä-terer Eintrag): Epistola S. Petri de coelo missa über die Sonntagsfeier(auch in Cod. lat. Monac. 9550 saec. XI). S. 98 101: Bruchstückeaus dem Leben der h. Väter, alles in lateinischer Sprache.

<551. Pgin. 4° s. IX; 94 Seiten von doppelter Hand ;p. 77); unvollständig zuAnfang, in der Mitte und am Ende.

1) S. 152: ...maticas Et omnibus causis Recipe etc. bis:oleo perungues (Recepte von Kap. 95 Mitte bis K. 494 ).

2) S. 53: Arzneiverzeiehniss von eatmia bis zannabo (zweiSpalten). In der vierten Spalte die Ueberschrift:Incipiunt capitulalibri medicinalis und hierauf S. 53 58 ein Register über 447 Kapitel.Anfang des Texts S. 58, mit der Ueberschrift:Incipit liber I. Cau-sticum aduva causticanda etc. S. 77:Incipiunt confectiones oleorum(Kap. 331 laut Register); S. 80:Incip. causa urinarum (Kap. 332).Es fehlen im Text die Kapitel 137 270, 314 330 und 354 447.

Die Linienzahl ist bis S. 77: 29 31, von da an 25 29. MitS. 77 und schon S. 73 tritt eine Art irischer mit Uncialen vermengterCharakter der Schrift ein. Das Pergament ist starr und beschmutzt,S. 77 mit einem starken Eeuchtllecken; die hinterste S. 94 istgebräunt wie ein Aussenblatt.