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Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St.Gallen / herausgegeben auf Veranstaltung und mit Unterstützung des Kath. Administrationsrathes des Kantons St. Gallen
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CODEX 828.

etc., und Erklärung in Prosa (Anf. p. 31:Fecit deus duo luminariaetc.). Auch in München viermal, mit einem Commentar des Conr. vonLandau s. Catal. Halm 11, p. 85.

3) 8.149193: Computus.Causa efficiens huius libri seiendeest magister Johannes de sacro busto etc. 8. 196 208: Calen-darium lat. 8.209 216: Computus judaicus (Verse und Prosa). S. 221bis 246: Lat. Gedächtnissworte über 8onnen- und Mondlauf mit Erkläruug.

4) 8.247249:Palladii librum breviati per Godefridum accipecura (curtaV) volens etc. Verse nach R. T. Aem. Palladius de rerustica (saec. IV); die nämlichen in einem Lullschen Msc. Cod. lat.Monae. 10510. 8. 256 ff. Tabellen und Himnielskugeln.

5) S. 262 273: Aderlassmännchen nebst deutscher Anleitung dazu.Lat. Diätetik der 12 Zeichen und 12 Monate (Verse). Monatsbildermit lat. und deutschen Reimsprüchen dazu. (Alles ungefähr wie inden gedr. deutschen Augsburger Kalendern von 1489, 1490, 1502 etc.In Hss. gibt es noch ältere deutsche Kalender als der Cod. 827, dervon 1425 28 ist, nämlich von 1400 und 1415 s. Mones Anzeiger1833 p. 119 und 1865 p. 257. Doch ist auch die St. Galler Hs. alter-thündicher als die Augsb. Drucke, z. B. das Bild des Jenners noch einJanus bifrons wie im xylogr. Kalender v. 1439 (Falkcustein Buclidr.gesell, p. 53).

6) 8. 273305:Tractatum de spera quatuor capitulis distingui-mus etc. (Aus Joh. de Sacro bosco.)

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828 . Papier 4° von 1402 (p. 444) und 1459 (p. 213); 453 Seiten.

Job. Nider Manuale confessorum. Albertus M. de gener, etcorrupt. und: de secretis mulierum. Gesta Romanorump. 258 453 (ohne Ueberschrift, mit Register über 89 Kapitel.Dieselben wie die der alten Druckecum applicationibus morali-, tatis, welche aber 181 Kapp, haben. Ausg. von A. Keller Stuttg.1842. II. 8°. Uebers. von Th. Grässe Dresden 1842. 8°. NeueBearbeitung von II. Oesterley Berlin 1872. 8° (Uber die Hss.pag. 5 241).

Die Hand des Conrad Haini von Tettuang a° 1402 zeigtnoch den Charakter des XIV. Jh. in dem a mit der Schleife,daneben aber schon punktirtes i und rundes s am Schlüsse. Vondiesem Schreiber sind die Gesta Romanorum, die hier also ältersind, als in Dresden und Wolfenbüttel; vgl. Ebert Handschriften-kunde p. 146 48.