CODEX 905.
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905 . Pgm. 2° (37Vs—38 u. 30 C.), s. X; 1070 Seiten zweispaltig zu 30 Zeilen,signirt von I — LXXII; der erste Quaternio hat nur noch 3 einzelne jedes fürsich eingeheftete Blätter; Qu. XII nur 3 Bll. ohne Lücke; vom letzten Qu.fehlen Bl. 6 — 8 bis an 3 Streifen.
Glossae Salomonis.
Anfang: — Mn eius personam naturam predicant’; es folgt alserste Vocabel: ‘ Acliei qui et Argivi ab Aceo Jouis (1. Jonis) filiodicti. ’ Ende in der Einleitung zum Buchstaben Y: 'quippe etquae adhuc se nec vitiis nec’ — Das ganze Y und Z fehlen,sowie zu Anfang das A, aa und ab, mithin auch Ueber- undUnterschrift, wenn solche vorhanden gewesen wären. Der aufdie Aussenseite des vordem Deckels geklebte Titel: 'Yocabula-rius Salomonis epi Constantiensis et abbatis huius loci’ scheintdem XII. Jh. anzugehören; im Text fehlt jede Andeutung überden Urheber der Handschrift, und auch in den vielen andernKopien dieses Wörterbuchs ist der Name Salomo’s entweder blosnachträglich beigeschrieben oder fehlt ganz, wo der Text älterals das X. Jahrh. ist. Einziger Abdruck aus einer andern sehrverschiedenen Vorlage, wahrscheinlich der vom Augsburger AbtHeinrich 1175 — 81 angefertigten, o. 0. und J. [Augsburg c. 1472]Fol. mit vielen deutschen Glossen, die in der St. Gallerhs. durch-aus fehlen; dagegen ist in letzterer die alphabetische Ordnunggenauer durchgeführt. Ausserdem sind hier überall die Quellenangegeben und zwar in den von oben nach unten laufenden Doppel-linien zur Linken, zur Rechten und zwischen beiden Columnen,falls die Namen nicht über den Absätzen oder mitten im Textestehn. Ohne Autornamen sind die Seiten 189 — 200, §86 — 413,711—1-1015 und 1023 — 1028, mit den wenigen Ausnahmen aufS. 900, 937, 944, 950, 985, 996, 1007. Mitunter sind ganze Artikelaus nicht ersichtlicher Ursache in Uncial geschrieben. Die Dintewechselt oft; mehrentheils erscheint sie hellbraun, selten (wiep. 229 — 236) dunkel, häufig gelb und sehr dünn, oft wie p. 156u. ff. , besonders aber p. 188 —196 blass bis zum Verschwinden.Das Pergament ist ebenfalls ungleich, vorherrschend stark, mitunteraber dünn und runzlig, von Farbe gelblich, manchmal kreideweiss,nicht überall rein, immer glatt anzufühlen. Vielfache Hände, diesich ablösten, sind leicht zu unterscheiden; am häufigsten einegrössere, die offene a setzt, daneben mehrmals (z. B. p. 156 u. f.) eineganz kleine hochschenklige; fast alle gut, eigentlich zierlich nurdie, welche auf der einzigen Seite 155 vorkommt. Schrift, Per-
St. Galler Handschriften-Catalog. 21