CODEX 918.
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und Fabricius Bibi. med. lat. III p. 839; deutsch in Cod. 934 und 1002.Ueber Humbertus siehe Guhrauer im Serapeum X p. 157.
3) S. 254—276: ‘Ars moriendi’ (Hain 4386).
4) S. 276 — 280: ‘Volens confiteri querat confessor’ etc. — bis:‘indebita reverentia non’ — (ein Beichtspiegel, von anderer Hand).
5) S. 287 — 298: ‘De confessione.’ — S. 299 — 308 (von andererIland): ‘Incipit generalis confessio, cuius'causa oblitorum est recor-datio. ’
6) S. 311 — 386: ‘Omelie S. Caesari i numero XII’ (siehe Cod.193 und 194). S. 384 bemerkt der Schreiber Joh. Oettinger eine Lückedes Originals von circa ‘150 dictiones.’
7) S. 387—426: ‘Registrum brevilogii virtutum’ (25 Kapp.) und:‘Incipit brevilogus virtutum de imitacione Christi et contemptu mundi.(Erstes Buch der Imitatio, von der Hand Oettinger’s, also vomJ. 1435.)
Ueber diese und andere St. Gallische Abschriften der Imitatiosiehe Calmet Diarium p. 73—74 und Kolb’s Briefwechsel bei Weid-mann Gesell, p. 340 — 42. Von dem ersten, ältesten Buch derImitatio gibt es in Frankreich eine Hs., die um ein Jahrhundertvor Th. a Kempis geschrieben ist; das zweite Buch gleicht nocham meisten dem ersten, während das dritte schon weit wenigeralterthümlich und schlicht, das vierte jüngste aber vollends ganzscholastisch ist und erst im 15. Jh. hinzukam. Die vier Aufsätze,die Kempis blos zusammenstellte oder kopirte, gehören also min-destens drei Verfassern und ebenso vielen Jahrhunderten an. SieheTh. V. Ledere in Hist. litt, de France Tom. XXIV (a° 1863).
8) S. 427 — 598: Verschiedenes Theologische, darunter die ‘BibliaPauperum’ (i. e. de Praerogativa SS. wie in Cod. 786 d. h. der Nach-weis, für welche Art von Leiden jeder Heilige besonders hülfreich sei);ferner in anderer Schrift eine kurze Erklärung aller Psalmen ‘ mystice,anagogice, allegorice, moraliter’ mit einigen Citaten aus Augustin undCassiodor.
9) S. 598 — 718: ‘Speculum humanae salvationis’, in Prosa vonAndreas Italus presbyter; dasselbe wie im ältesten Druck und derEinsiedlerhs. No. 206.
10) S. 719 — 730: ‘Dialogus inter dominum et peccatorem Inno-cencii quarti’ (lies: tertii; auch in Cod. 680 und 727), geschriebenvon Fr. Ludwicus (de Helmsdorf, conv. S. Gail.). Am hintern Deckelnekrologische Notizen über die St. Galler Mönche Dekan Hieronymus,llenr. Bösch und Fr. Cölner.