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codex 1396.
IX. S. 440 441: Ein steifes glattes Pergamentblatt, 23 ^ und
19 C., mit dem Text der Ep ist. Pauli ad Coloss. III v. 5-24 nachder Vulgata, aber in anderer, mit rothen Nummern bezeichneter Vers-eintheilung. Die Epistel ist in grösserer irischer Cursiv, ein Commentarin kleinerer auf beiden Seiten geschrieben.
Die Seite ist also in drei (fast gleich breite) Columnen getheilt.Facsimile der grossem Textschrift in Ant. Mitth. No. 7. Vielleichtein Ueberrest der ‘ Epistolae Pauli in vol. 1 ’ unter den Libriscottice scripti der ältesten Bibliothek (Katal. 728 p. 4 oben.)
X. S. 444 — 447: Zwei steife Pergamentblätter, 23 und 17 C.,zu 13 und 16 Zeilen (S. 444 leer); mit grösster irischer Schrift, Missal-buchstaben, saec. IX (v. Arx): Ein Gebet für Sterbende enthaltend.
Facsimile a. a. 0. Tab. XII No. 2.
XI. S. 450 — 455: Drei Blätter dünnen glatten Pergaments in
kl. 4°, 21 und 14 16 C., in grosser nicht auf der Linie bleibender
Schrift des IX. Jh. zu 24 — 27 Zeilen. Die letzte Seite ist leer, einpaar Federproben ausgenommen.
V o c a b u 1 a r i u m b i b 1 i c u m, von: 1 Deparat Trahas slitun ’ —bis: ‘Inhiabant insidiabantur’, lateinisch und althochdeutsch.Gedr. in GraflTs Diustica II, 379 und bei Hatteiner I, 236 — 37.
XII. S. 458 — 465: Vier Blätter oder Blätterfragmeiite in kl. 4°,17 V 9 und 15 C., zu 19 Z., mit Stücken aus dem Carmen paschale desSedulius, Ende des A. Testaments und Anfang des neuen, saec. X.
XIII. S. 456 — 457: Ein halbes Folioblatt, Titelseite zu einemMissale mit grossem Anfangsbuchstaben und verzierter Uncialschrift inGold und Farben. (Beschädigt.) Auf der Rückseite eine Vergabungdes Ulricus Miles an den h. Tutilo s. XIII.
XIV. Bl. 468 und 468 \ Zwei Quartblätter mit Sittensprüchen,Prognostica (‘Tonitroales menses’) u. A. in karolingischer Schriit des
vm/ix. Jh.
1390. Pergamentliandschrift in Folio.
Veterum Fragmentorum Tomus V. (Tomus HI und IV siehein Cod. 730 [Rothari] und 214 [Gregorius M.j.
I. Metrica (94 Seiten).
1 ) S. 1—4: Zwei Blätter in 8° saec. XI/XII mit lat. Fabelnund Erzählungen in Distichen. (S. 1 Fragm.: ‘Haec tibi me rursusin oris ore dabit’; S. 2: ‘Parvula progeniem terrae mandaverat ales ;S. 2: ‘Juppiter ambiguus hominum perdiscere mentes.)