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wurde es ihm leid, wegen der möglichen Menschenmenge, und erfragte mich, oh er in einem einsamen Arbeiterhause am Wege ab-steigen könne: ich ließ es besehen durch Karl, der meldete, es seiärmlich und unrein; n’importe, meinte N., und ich stieg mit ihm einegebrechliche, enge Stiege hinauf, in einer Kammer von zehn FußGevierte, mit einem tichtenen Tisch und zwei Binsenstühlen, saßenwir eine Stunde, die andern waren unten. Ein gewaltiger Kontrastmit unserem letzten Beisammensein, 67 in den Tuilerien. UnsereUnterhaltung war schwierig, wenn ich nicht Dinge berühren wollte,die den von Gottes gewaltiger Hand Niedergeworfenen schmerzlichberühren mußten. Ich hatte durch Karl Offiziere aus der Stadt holenund Moltke bitten lassen zu kommen. Wir schickten dann einen dererstem auf Rekognoszierung und entdeckten eine halbe Meile davonin Fresnois ein kleines Schloß mit Park. Dorthin geleitete ich ihn miteiner inzwischen herangeholten Eskorte vorn Leib-Kürassier-Regiment,und dort schlössen wir mit dem französischen Obergeneral Wimpfendie Kapitulation, vermöge deren 40 —60000 Franzosen, genauer weißich es noch nicht, mit allem was sie haben, unsere Gefangenen werden.Der vor- und gestrige Tag kosten Frankreich L00 000 Mann undeinen Kaiser. Heute früh ging letzterer mit allen seinen Hofleuten,Pferden und Wagen nach Wilhelmshöhe bei Kassel ab. (3. IX. 70.)
10. Rede eines Hauptmanns an die neu eintretendeMannschaft.
Schweizerjünglinge!
Der heutige 'Tag, an welchem ihr in die waffenfähigeMannschaft unseres Vaterlandes eingereiht werdet, soll für euchein Tag des Stolzes auf die männliche Ehre sein. Hei den allenfreien Völkern war der Eintritt der Jünglinge in die Scharender Krieger von einer hohen und ernsten Eeierlichke.il begleitet ;denn jene kriegerischen Völker kannten keinen hohem Ruhmals den Wajfenruhm, und die höchste Würde des Mannesbestand in seiner Wehrhafligke.it und Tapferkeit. Jetzt zwarleben die Völker milder und friedlicher nebeneinander; aberkein Volk kann sich selbständig und frei fühlen, wenn nichtseine Männer und Jünglinge waffenfähig und im Kriegswesen