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Da lag' der kranke Greis bei Molch und WurmGeblockt, auf nassem Stroh im kalten Turm,
Und blieb, der falschen Lehre falsch verklagt,
Mit Gott vor seinem Bischof, unverzagt.
Er sprach zu ihm: Die Wahrheit ist nicht mein,Der Welt ist sie, der Ewigkeit gemein;
Sie widerrufen kann ich ewig nicht,
Kur wieder rufen jedem ins Gesicht.“
Der Bischof sprach ihn frei, (doch war es klar,Dass Hämmerlein kein Freund der Klöster war,)
Lind schickt ihn, abgezerrt auf Haut und Bein,
Zur Haft den Mönchen nach Luzern hinein.
Hier sass der arme Meister HämmerleinKun lang im engsten Klosterkämmerlein;
Man gab, zu langem seinen Hungertod,
Dem Kranken Wasser nur und schwarzes Brot.
Kun rief er todschwach einst dem Guardian,
Und hielt bei ihm unr den Gefallen an,
Dass er, den Baslern Eintrag nicht zu tun,
Die Reuss verbiete jedem Klosterhuhn.
„Es endet mit ihm!“ denkt der Pater gleich,
Und tröstet ihn: „Die Reuss fliesst also reich,
Dass wohl ein Hühnlein aus ihr trinken kann,
Kein Basler Müller spürt's dem Rheine an!“
„So gnadet,“ bat der Greis, „ein Gleiches mir,
Und gönnt von eurer Tafel reicher ZierMir nur ein Bisslein je, so klein es ist,
Das weder Herr noch Knecht bei Tisch vermisst!“
Da brach des kranken Greises scharfer ScherzDem Guardian das felsenharte Herz;
Er liess ihm täglich werden ab dem Tisch
Zu Brot und Wein nach Wunsche Fleisch und Fisch.
LTid ob er ihm auch Fleisch und Fisch nun gab,Kein Mäuslein nahm darum im Kloster ab.