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Doch nicht im Hause kämpf’ ich, nicht zwischen Tür’ und
Wand ;
Im Angesichte dessen, wofür ich stritt und stand.
Den Säbel, Marte, weisst du, womit ich ihn erschlug!
Und soll ich nimmer kommen — Tyrol ist gross genug!“
Sie gehen mit einander den nahen Fels hinan!
Sein gülden Tor hat eben der Morgen aufgetan;
Der Hans voran, der Fremde recht rüstig hintendrein,
Und höher stets mit Beiden der liebe Sonnenschein.
Nun steh’n sie auf der Spitze, — da liegt die Alpenwelt,
Die wunderbare, grosse, vor ihnen aufgehellt;
Gesunk’ne Nebel zeigen der Täler reiche Lust,
Mit Hütten in den Armen, mit Herden an der Brust.
Dazwischen Riese nhäclie, darunter Kluft an Kluft,
Daneben Wälderkronen, darüber freie Luft;
Und sichtbar nicht, doch fühlbar, von Gottes Ruh’ umkreistIn Hütten und in Herzen der alten Treue Geist.
Das seh’n die Beiden droben, — dem Fremden sinkt die Hand,Hans aber zeigt hinunter aufs liebe Vaterland:
„Für das hab’ ich gefochten, dein Bruder hat’s bedroht,
Für das hab’ ich gestritten, für das schlug ich ihn tot!“
Der Fremde sieht hinunter, sieht Hansen ins Gesicht,
Er will den Arm erheben, den Arm erhebt er nicht:
„„Und hast du ihn erschlagen, so war’s im rechten Streit,
Und willst du mir verzeihen, komm, Hans, ich bin bereit!““
G. Seidl.
6(>. Ziethen.
Der grosse König wollte gern seh’n,Was seine Generäle wüssten.
Da liess er an alle Briefe ergeh’n,
Dass sie ihm gleich schreiben müssten,Was jeder von ihnen zu tun gedenkt,Wenn der Feind ihn so oder so bedrängt.