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Lehr- und Lesebuch für die Volksschule : 7. bis 9. Schuljahr (12. bis 15. Altersjahr) / von Ed. Schönenberger und B. Fritschi / Deutsche Sprache
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Kein anderes war meines Vaters Unrecht,

Ihr seid in gleicher Mitschuld und Verdammnis.

S t a U f f a C h e r (ZU Walther Fürst).

Beschliesset ihr! Ich hin bereit zu folgen.

Walther Fürst.

Wir wollen hören, was die edeln HerrnVon Sillinen, von Attinghausen raten

Ihr Name, denk ich, wird uns Freunde werben.

M e 1 c h t h a 1.

Wo ist ein Name in dem Waldgebirs

o o

Ehrwürdiger, als eurer und der eure?

An solcher Namen ächte Währung glaubtDas Volk, sie haben guten Klang im Lande.

Ihr habt ein reiches Erb von Vätertugend

Und habt es selber reich vermehrt Was brauchts

Des Edelmanns? Lassts uns allein vollenden!

Wären wir doch allein im Land! Ich meine,

Wir wollten uns schon selbst zu schirmen wissen.

Stauffach er.

Die Edeln drängt nicht gleiche Not mit uns ;

Der Strom, der in den Niederungen wütet,

Er hat bis jetzt die Höhn noch nicht erreicht

Doch ihre Hülfe wird uns nicht entstehn,

Wenn sie das Land in Waffen erst erblicken.

Walther Fürst.

Wäre ein Obmann zwischen uns und Ostreich,

So möchte Recht entscheiden und Gesetz.

Doch der uns unterdrückt, ist unser KaiserUnser höchster Richter so muss Gott uns helfenDurch unsern Arm Erforschet ihr die MännerVon Schwyz, ich will in Uri Freunde werben.

Wen aber senden wir nach Unterwalden?

Melchthal.

Mich sendet hin wem lag es näher an

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