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Im Hofe.
Die meisten Jahre zählt Ulrich der Schmid.
Auf der Mauer.
Der Mann ist wacker, doch nicht freien Stands;
Kein eig’ner Mann kann Richter sein in Schwyz.
Stauffacher.
Steht nicht Herr Reding hier, der Altlandammann ?Was suchen wir noch einen Würdigem?
Walther Fürst.
Er sei der Ammann und des Tages Haupt!
Wer dazu stimmt, erhebe seine Hände.
Alle heben die rechte Hand auf.
R 6 d i n g (tritt in die Mitte.)
Ich kann die Hand nicht auf die Bücher legen;
So schwör’ ich droben hei den ew’gen Sternen,
Dass ich mich nimmer will vom Recht entfernen.
Man richtet die zwei Schwerter -vor ihm auf, der Ring bildet sich um ihn herSchwyz hält die Mitte, rechts stellt sich Uri und links Unterwalden.
Er steht auf sein Schlachtschwert gestützt.
Was ist’s, das die drei Völker des GebirgsHier an des See’s unwirtlichem GestadeZusammenführte in der GeisterstundeWas soll der Inhalt sein des neuen Bunds,
Den wir hier unterm Sternenhimmel stiften?
Stauffacher (tritt in den Ring).
Wir stiften keinen neuen Bund; es istEin uralt’ Bündnis nur von Väter Zeit,
Das wir erneuern! Wisset, Eidgenossen!
Ob uns der See, ob uns die Berge scheiden,
Und jedes Volk sich für sich selbst regiert,
So sind wir eines Stammes doch und Bluts.
Und eine Heimat ist’s, aus der wir zogen.
W i n k e 1 r l e d.
So ist es wahr, wie’s in den Liedern lautet,
Dass wir von fern her in das Land gewallt?