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Saft darauf, Rosenküchlein und mit Zucker be-streute Kugeln. Für das alles konnte Resli sich nichtbegeistern. Es hatte dort drüben Zuckerstengel ge-sehen von allen Farben und wunderbare, rosenroteKlumpen mit Mandeln darin, die ihm viel begehrens-werter schienen. Aber Fritz stand da, als ob er an-gewachsen wäre. Resli mochte ihn an der Handreissen, wie es wollte, er stand da wie ein Baum.
„Fritz, willst du hier etwas kaufen?“ fragte es.
„He, vielleicht.“
„Was? Ein Schmelzbrötchen? Das hast du ja imAugenblick gegessen und dann hast du nichts mehr.Oder was?“
„Schau, dort das Züpflein, Resli! Nicht für mich,für die Mutter, habe ich gedacht. Sie mag gar nichtmehr Brot essen. Ein wenig Weckenzeug täte ihrvielleicht wohl.“
„Eh ja, Fritz, das kaufst du. Frau, was kostetdieses Züpfli?“ fragte Resli und steckte fast seinenZeigfinger mitten in das weiche Züpflein.
Gemächlich hob sich das Gesicht der Frau und dieAugen schauten über die Brille hinaus die Kinderan: „Das macht ein Halbfränklein“.
„Uh!“ meinte Resli, und als es Fritz entsetzt an-schauen wollte, war er weg. „Fritz, Fridel, he! Wobist du?“ Es sah gerade noch seinen Hemdärmelim Menschengedränge verschwinden. Flink schoss esihm nach und packte ihn hinten am Hosenträger.„Fritz, warum bist du so schnell fortgelaufen?“
„He, ich kann ja das Züpflein doch nicht kaufen,“brummte er unwillig zurück. „Ich habe ja nurdreissig.“
Da dachte Resli plötzlich wieder an seinen Zwan-ziger. „Fritz,“ jubelte es auf, „ich habe ja noch