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Da schlief das Bäum lein wieder ein,und früh ist’s wieder aufgewacht;da hatt’ es glasene Blätter fein,das war eine Pracht!
Das Bäumlein spricht: „Nun bin ich froh;kein Baum im Walde glitzert so.“
Da kam ein grosser Wirbelwindmit einem argen Wetter,der fährt durch alle Bäume geschwindund kommt an die glasenen Blätter;da lagen die Blätter von Glasezerbrochen in dem Grase.
Das Bäumlein spricht mit Trauern:
„Mein Glas liegt in dem Staub;
die andern Bäume dauern
mit ihrem grünen Laub;
wenn ich mir noch was wünschen soll,
wünsch ich mir grüne Blätter wohl.“
Da schlief das Bäumlein wieder ein,und wieder früh ist’s aufgewacht;da hatt’ es grüne Blätter fein.
Das Bäum lein lacht
und spricht: „Nun hab’ ich doch Blätter auch,dass ich mich nicht zu schämen brauch.“
Da kommt mit vollem Euterdie alte Geiss gesprungen;sie sucht sich Gras und Kräuterfür ihre Jungen;
sie sieht das Laub und fragt nicht viel,sie frisst es ab mit Stumpf und Stiel.
Da war das Bäumlein wieder leer;es sprach nun zu sich selber: