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Lesebuch für das fünfte Schuljahr der Primarschulen des Kantons St. Gallen / nach Vorl. der kantonalen Lehrmittelkommission hrsg. vom Erziehungsrate
Entstehung
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c) Eigenschaftswörter? Mut, Kraft, Lift, Zorn Angst, Furcht,Arbeit, schweigen, prahlen, gehorchen, vergessen, sprechen.

1. Jedem Ding gibt die Sprache ein Geschlecht:

a) männlich: weiblich: sächlich:

der Mann die Frau das Kind

er sie es

Baum, Blume, Gras Wolke, Wind, WetterWiese, Feld, Wald Licht, Sonne, MondTag, Nacht, FahrHiinmel, Erde, Meer

Reihe je nach Geschlecht die Hausteile oder Geräte, Kleider.Gebäude, Landteile, Gewächse, Tiere u. s. w.

b) Manchen Dingen gibt die Schriftsprache ein anderes Ge-

schlecht als unsere Mundart:der Ball, die Bank, das Lineal,der Koffer, die Fahne, die Zeheder Sand, der Kies, die Ecke,die Spitze, die Spalteder Floh, die Hummel, dieSchnecke....

welche Ecke? welcher Koffer?

Frage und Antwort: Woist der Ball? Wie istdein Ball? Wem gehörtdiese Fahne? Sie . . .Woran erkennst du dieSt. Galler Fahne?die Schweizer Fahne?

welches Lineal?... diese Ecke, jener Koffer_

c) Sprechen wir einmal vom Ball! Der ist wie ein Mann.Er ist voll Kraft. Man drückt und schlägt itjn; er be-kommt dennoch keine Beulen. Du wirfst ihn zu Bodenoder an eine Mauer. Er rollt, fliegt und fällt; kaum wirder müde, und nie zerbricht er. Immer ist er wieder schönrund und weich. Einmal ist es aber ihm und mir dochschlimm ergangen . . .

42 . Die Mehrzahl des Hauptwortes lautet häufig anders alsin der Mundart:

a) die Bälle die Fahnen die Lineale die Namen

die Früchte die Dornen die Hefte die Wagen