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Allgemeine Geschichte für Sekundar-, Real- und Mittelschulen / von Wilhelm Oechsli
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die heute wüste liegen, waren damals mit blühenden Städtenübersät. Die Völker des Morgen- und Abendlandes warenzu einer ungeheuren Nation mit derselben Gesittung undnur zwei Sprachen zusammengewachsen. Wie der Morgen-länder sich des Griechischen bediente, so vergaß der Hirtin den Alpen, der Bauer am Ehein, in Spanien und Afrikaseine einheimische Sprache und drückte sich in der lateini-schen aus. Dieselbe griechisch-römische Bildung und Kunstwar an den Ufern der Themse, wie an denen des Nil zufinden. Länder, die zu Oäsars Zeit noch barbarisch gewesen,gaben jetzt dem Reiche Gelehrte, Dichter, Redner, Staats-männer, Feldherren und Kaiser. Die Städte in den Provinzenwetteiferten an Pracht- und Nutzbauten mit denjenigen Italiens.Rom, das zur Riesenstadt mit all der Pracht, aber auch all

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Römisches Amphitheater zu Pola in Istrien.

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der |Verderbnis moderner Weltstädte anschwoll, war dasVorbild, dem sie nachstrebten. Sie schmückten sich, wiedieses, mit herrlichen Säulentempeln, erbauten Theater,Amphitheater und Zirkusse (Rennbahnen) für die Schaulustder Menge, errichteten prächtige Plätze mit Säulenhallen,Denkmäler in Erz und Marmor, öffentliche Bäder, und führtengutes Trinkwasser oft Stunden weit her in künstlichen