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Deutschland, Dreißigjähriger Krieg.
Bogislaw XIV., vertreibt die kaiserlichen Truppen aus Pommern.Kubsidien vertrag mit Frankreich (Richelieu, 8. 261 £.). Er rückts-n der Oder vor, wo ihm Tilly entgegentritt (1631), wendet sichnach Mecklenburg, dann zur Oder zur.iick, nimmt die Stadt Frank-furt ein. Inzwischen hat Tilly Magdeburg zu belagern begonnen.Gustav Adolf unterhandelt mit seinem gegen ihn mißtrauischenSchwager Georg Wilhelm, Kurfürsten von Brandenburg, der Be-denken trägt, vorn Kaiser abzufallen, zumal wo nach dem J3rb-Vertrag von Grimnitz (1529) ganz Pommern nach dem Tode Bogis-laws XIV. an Brandenburg fallen mußte; endlich wird die FestungBpandau den Schweden eingeräumt. Weitere Verhandlungen mitKurfürst Johann Georg von Sachsen, der ebenfalls neutral zubleiben versucht. (Lausitz! 8. 279). Unterdessen1631. Eroberung Magdeburgs durch Tilly. Der Sturm10. (20.) Mai. geleitet von Pappenheim. Furchtbares Blutbadund Plünderung durch die zügellosen Soldaten Tillys.Durch eine plötzlich an verschiedenen Stellen ausbrechende Feuers-“runst wird Magdeburg mit Ausnahme des Domes in Asche gelegtWeht auf Tillys Befehl).
Tilly will jetzt den Kurfürsten von Sachsen zum Anschlußan den Kaiser zwingen. Johann Georg ruft dagegenSchwedens Hilfe an.
1831. Schlacht hei Leipzig oder Breitenfeld. Zuerst'■ (17.) Sept. werden die Sachsen von Tilly in die Flucht ge-schlagen, dann glänzender Sieg Gustav Adolfs.
Die Sachsen unter Arnirn, dem früheren UnterfeldherrnGallensteins, rücken in Böhmen ein und nehmen Prag. Gustav?dolf zieht durch Thüringen und Franken nach dem Rhein (über£jturt, Würzburg, Hanau, Frankfurt). Die Pfalz zurückerobert,™hinz besetzt, hier Winterquartiere.
, Wallenstein, vorn Kaiser wieder zum Kommando und un-y^chränkten Oberbefehl über alle kaiserlichen Truppen berufen,ein neues Heer und vertreibt (Mai 1632) die Sachsen ausi^umen. Gustav Adolf zieht nach Nürnberg und siegt über Tillyj 1 Rain am Lech (5./15. April). Tilly, tödlich 'verwundet, stirbt11 Ingolstadt.
Gustav Adolf nimmt Augsburg ein, belagert vergeblich Maxi-mian in Ingolstadt, zwingt München zur Übergabe. Wallensteinvon Maximilian zu Hilfe gerufen,j 1632. Festes Lager bei Nürnberg. Gustav Adolf undu b— Sept. Wallenstein lagern einander 7 Wochen gegenüber.- , Ein Angriff der Schweden auf Wallensteins Ver-
“anzungen blutig zurückgeschlagen. Darauf rückt Gustav Adolfdie Donau, Wallenstein nach Sachsen. Auf den Hilferuf des8 j J™rsten"kommt Gustav Adolf in'Eilmärschen herbei, vereinigtstp' Bernhard von Weimar und greift, als er hört, daß Wallen-In von Leipzig aus Pappenheim nach Nordwesten abgesandt