Deutschland, Dreißigjähriger Krieg.
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werden eingezogen, die Mörder mit Ehren und Reich-tümern belohnt.
6-(16.)Sept. Schlacht bei Nördlingen, Sieg der mit einemspanischen Hilfskorps vereinigten Kaiserlichen (unterFerdinand, des Kaisers Sohn, und Oallas) und Bayern (Johannv on Werth) über die Schweden unter Horn und Bernhard von Weimar.
Die süddeutschen Protestanten suchen.Hilfe hei Frank-reich (8. 261 f.).
1635. Friede ZU Prag, zwischen dem Kaiser und dem Kur-fürsten von Sachsen: 1. Der Kurfürst von Sachsen®rhält die Lausitz erblich (8. 270), das Erzbistum Magdeburg-Balle für seinen zweiten Sohn August auf Lebenszeit. 2. Diegeistlichen Güter (s. S. 280) sollen den protestantischen Besitzerna uf 40 Jahre verbleiben. 3. Gemeinsame Bekämpfung der SchwedenUnd ihrer Bundesgenossen. — Brandenburg und andere protestan-tische Reichsstände treten diesem Frieden bei; einige aber bleibenüem Bündnis mit Schweden treu.
4. Schwedisch-französischer Krieg 1635—1648.
Frankreich, durch Bichelieus Politik mit Schweden eng ver-bündet (8. 281 f.), erklärt dem Kaiser, bald auch dem König vonbpanien den Krieg. Subsidienvertrag mit Bernhard von Weimar,der sich, da er infolge der Schlacht bei Nördlingen sein Herzogtum^ranken (S. 282) verloren hat, im Elsaß einen neuen Staat zugrobem sucht. Einnahme von Breisach 1638. Nach seinem Tode*639 bemächtigt sich Frankreich seines Heeres und seiner Eroberun-gen im Elsaß.
Sieg der Schweden (nachdem sie fast bis an die Ostseezurückgedrängt gewesen waren) unter Bauer bei Witt-stock über das kaiserlich-sächsische Heer.
Kaiser Ferdinand II. f. Sein Sohn^637—1657. Ferdinand III., zum Frieden geneigt. Das p om-,mersche Herzogshaus erlischt (1637, s. 8. 281).
1640. Georg Wilhelm von Brandenburg |.
1640—1688. Friedrich Wilhelm I., der Große Kurfürst von
Brandenburg. (8. auch Anhang I.)Friedensverhandlungen in Hamburg, ein Kongreß ver-abredet.
Zweite Schlacht bei Leipzig (Breitenfeld), BanörsNachfolger Torsten,son siegt über die Kaiserlichena ftter Erzherzog Leopold Wilhelm und Piccolomini, dringt daraufürch Böhmen nach Mähren vor. Die feindliche Haltung des auf-Wedens Erfolge eifersüchtigen Dänenkönigs Christian IV. (8.274 f., 279 f.) veranlaßt ihn zur Umkehr.
Torstenson zieht in Eilmärschen durch Schlesien,Sachsen, Braunschweig nach dem Norden, erobertHolstein und Schleswig, rückt in Jütland ein
1636.
1637.
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1643.
Sept.