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Die fürsten zugend weiter dann
gen Trackenfels *, also genant,
das haben sie verprennet;
got tröst den Franzen lobesan!
sein land wird gar zertrennet, zertrennet.
Also wil ichs beieiben Ion,
es möcht noch kosten manchen man,
ich wil nit weiter singen,
gefeit villeicht nit iederman;
wir mußend bald von hinnen, von hinnen.
Der uns das liedlein neus 'gesang
ain landsknecht ist ers ja genant,
er hat es wol gesungen:
die sach ist im gar wol bekant,
von Landstal ist er kommen, ja kommen.
27. Zur Schlacht hei Pavia, 24. Februar 1525.
A. Aus einem zeitgenössischen Liede.
E. v. Liliencron, Die historischen Volkslieder der Deutschen, Bd. III.,S. 436 ff.
Das „Sedan des XVI. Jahrhunderts“ hat eine ganze Eeihe längerer Liederhervorgerufen. Die folgenden Strophen stammen aus dem Liede: „Ain schöneslied von der schiacht vor Pavia geschehen, gedieht und erstlich gesungen durchHansen von Würzburg in einem newen ton.“
*
Was wöll wir aber heben an?
ein newes lied zu singen
wol von dem könig auß Frankenreich,
Mailand das wolt er zwingen;
das gscliacli, da man zeit tausent fünf hundert jar,im fünfundzwainzgsten ists geschehen,er zoch da her mit heres kraft,hat mancher lanzknecht gesehen.
Er zug für ein stat die liaist Mailand,die selbig thet er zwingen,darnach für ein stat die liaist Pavia,er maint er wolts gewinnen;darin lag mancher lanzknecht frisch,das het der könig verschworen,er sprach, sie solten die stat auf geben,si wär sunst schon 5 verloren.
1 Drachenfels, eine Sickingensche Burg, die während dieser Fehde geplün-dert und verbrannt wurde. — 2 ganz und gar.