Band 
Dritter Teil.
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Ein Prinze von OranienBin ich frei unversehrt,

Den König von HispanienHab’ ich allzeit geehrt. 1

In Gottesfurcht -zu lebenHab’ ich allzeit betracht,

Darum bin ich vertrieben,

Um Land und Leut gebracht.

Aber Gott soll mich regierenAls ein gut’ Instrument,

Daß ich mag wiederkehren,

Wohl an mein Regiment.

Edel und hochgeboren,

Von kaiserlichem Stamm,

Ein Fürst des Reichs erkoren,

Als ein fromm’ Christenmann,

Für Gottes Wort gepriesen,

Hab ich frei unverzagt,

Als ein Held sonder ForchtenHein edel Blut gewagt.

Mein Schild und mein VertrauenBist du, o Gott mein Herr,

Auf dich so will ich bauenVerlaß mich nimmermehr,

Daß ich doch fromm mag bleiben,

Dir dienen zu aller Stund,

Die Tyrannei vertreiben,

Die mir mein Herz verwund’t.

Nichts tut mich mehr erbarmenIn meinem Widersput,

Denn daß man sieht verarmenDes Königs Lande gut,

Daß euch die Spanier kränken,

0 Niederlande gut,

Wenn ich daran tu denken,

Mein edel Herz das blut.

1 Die erste Strophe des Liedes lautet in holländischem Texte:Wilhelmus van Nassouweben ick van duitschen bloet,den vaderlant ghetrouweblijf ick tot in den doot;een prince van Oraengienben ick vry onverveert,den coninc van Hispaengienheb ick altijt gheeert.